Rettungsaktion im Golf von Mexiko

Ein Hund in Seenot …

Statt eines Fisches fing ein Angler im Golf von Mexiko einen schwimmenden Hund. Der seltsame Moment, der auf Video aufgezeichnet wurde, wurde zum YouTube-Hit – und die Internet-Welt fragte sich, wie sich das Tier in solch eine ausweglose Situation gebracht hatte. Nun ist das Rätsel gelöst: Der Hund war panisch geflohen, nachdem sein Frauchen von einem Auto überfahren worden war.

Der Amerikaner Rory O’Connor war gerade mit seinem Kajak zum Angeln unterwegs – er befand sich etwa eineinhalb Kilometer vor der Küste nahe Sarasota im US-Bundesstaat Florida. An Bord hatte er eine Videokamera installiert, für den Fall, dass ihm der ganz große Fang gelingen sollte. Und in der Tat machte der Mann eine verblüffende Entdeckung: Plötzlich schwamm ein Hund auf sein Boot zu.

In dem Videoclip, den O’Connor später auf YouTube veröffentlichte, ist zu sehen, wie er das erschöpfte Tier aus dem Wasser zieht und in sein Kajak legt. „Ich bin froh, dass ich zum Angeln draußen war, denn es gab keinen Ort, wohin er hätte schwimmen können, und ich weiß nicht, ob er es noch viel weiter geschafft hätte“, teilte er den Usern mit.

Mittlerweile ist das Rätsel um den schwimmenden Hund gelöst und zahlreiche amerikanische Medien berichten über den Fall. Ein äußerst trauriger Vorfall hatte den Hund dazu getrieben, in den Golf von Mexiko zu springen. Das Tier war zuvor mit seinem Frauchen Donna L. Chen in Sarasota unterwegs, als die 53-Jährige von einem betrunkenen Autofahrer erfasst wurde. Der 22-jährige Blake T. war zu diesem Zeitpunkt auf der Flucht von einem anderen Unfall, den er verursacht hatte. Chen überlebte den Zusammenstoß nicht – und ihr Hund flüchtete im Schock vom Unfallort. Offenbar wollte er so weit weg wie möglich, und als er die Küste erreichte, setzte er seine Flucht eben im Wasser fort.

O’Connors YouTube-Video, das bis jetzt mehr als eine Million Mal angeklickt wurde, erwärmte die Herzen vieler Menschen, die den Hinterbliebenen der verstorbenen Frau helfen möchten. Der Angler setzte sich mit der Familie in Verbindung, die ihm vorschlug, auf der Website madd.org  Spenden für die Aktion „Mütter gegen Alkohol am Steuer“ im Namen von „Donna und Barney Chen“ zu sammeln.

Barney, wie der Hund der Verstorbenen heißt, ist mittlerweile wieder bei seiner Familie und erholt sich von seinem Schreck. „Er ist angeschlagen, aber es geht ihm gut“, berichtet O’Connor unter seinem YouTube-Video. Der alkoholisierte Fahrer, der sein Frauchen auf dem Gewissen hat, muss sich wegen Totschlags verantworten.

Quelle: Yahoo! Nachrichten

Video: YouTube

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Eine Antwort zu Rettungsaktion im Golf von Mexiko

  1. Gaby schreibt:

    Gott sei Dank gibt es immer noch Menschen, die einer so armen Kreatur helfen und das Tier nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Es ist schon schrecklich genug, dass die Besitzerin von einem betrunkenen Autofahrer totgefahren wurde – wenigstens ist Barney ein solches Schicksal erspart geblieben!!

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