Protestmarsch gegen Massentötungen in Rumänien

L1140238 (Large)Mehrere Hundert Tierschützer protestierten am Samstag in Würzburg  gegen die Massentötungen von Straßenhunden in Rumänien. Der Protestzug formierte sich am Hauptbahnhof und zog zum Marktplatz, wo es eine große Kundgebung gab. Die Tierfreunde, die aus ganz Unterfranken angereist waren, demonstrierten dagegen, dass im EU-Land Rumänien seit Monaten herrenlose Hunde auf teilweise bestialische Art eingefangen und getötet werden. Die Tierfreunde machten darauf aufmerksam, dass die Tierquälerei auch mit deutschen Steuergeldern unterstützt wird. Menschen protestierten in weltweit über 60 Städten!

L1140230 (Large)Hintergrund:

Am 25.09.2013 hat das rumänische Verfassungsgericht ein Euthanasiegesetz bestätigt und damit den kaltblütigen Mord an 2,5 Millionen Straßenhunden in Rumänien beschlossen.

Die Hunde werden vom hysterischen Mopp auf Rumäniens Straßen auf die schlimmste Art und Weise getötet. Die Hunde werden lebendig auf der Straße angezündet, erschlagen, erhängt, erschossen und – als neuer Volkssport – auch absichtlich mit dem Auto überfahren. Der rumänische TV-Mann Radu Banciu ruft beim Kanal “b1tv“ dazu auf, die Hunde lebendig zu häuten und jedem Bürger dafür 250 Lei (60 Euro) zu zahlen. Rumänische Amtsveterinäre töten die Hunde sogar qualvoll mit Frostschutzmittel. Damit dürfte klar sein, dass die rumänische Version von „Euthanasie“ wenig mit der humanen Variante zu tun hat.

L1140246 (Large)Hintergrund des Massenmordes an Hunden ist ein höchst kriminelles und lukratives Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden, mit dem Dog Hunter, Kommunen und Bürgermeister in Rumänien Millionen Euros machen. Bis zu 250 Euro pro Hund werden von Kommunen an Tierheime für die Unterbringung gezahlt.

L1140231 (Large)Auf der anderen Seite erhalten genau diese Kommunen hohe EU-Subventionen, die mit unseren Steuergeldern finanziert werden. Und mit den dann freien Mitteln wird der Hundemord finanziert. Man sucht per Ausschreibung das günstigste Tierheim, wo die Tiere nach Ankunft oft gleich ermordet werden oder verhungern. Dies verursacht null Kosten und bringt 100 Prozent Profit. Somit ist dies ist ein lukratives Geschäft, was man sich nicht verderben lassen will.

L1140233 (Large)Zahlreiche Tierschutzorganisationen leisten seit Jahren hervorragende Arbeit in Rumänien und haben mehrere 100.000 Tiere kastriert. In den Projekt-Städten konnte die Population der Tiere dadurch nachweislich auf humane und effektive Weise gesenkt werden.

L1140228 (Large)Das stört jedoch das einträgliche Geschäft der korrupten Hundemörder. Im Zeitraum zwischen 2004 bis 2009 wurden unfassbare 10 Millionen Straßenhunde in Rumänien getötet. Und trotzdem sind die Straßen immer noch voll. „Neuter & Release“ sowie die Adoption sind die einzig sinnvolle Lösung im Umgang mit Straßentieren.

DSCF1494 (Large)Im Fall des im September tot aufgefundenen vierjährigen Jungen, der als Anlass für die Massenhysterie in Rumänien gegen Hunde inszeniert wurde, stellte sich mittlerweile heraus, dass dieser vermutlich NICHT von Straßenhunden getötet wurde.

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2 Antworten zu Protestmarsch gegen Massentötungen in Rumänien

  1. 19stephan69 schreibt:

    Am Verhalten des Menschen dem Tiere gegenüber, läßt sich sein Menschsein erkennen.

    Tiere sind quasi Gradmesser unserer Menschlichkeit.

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