1. Juni 2015: Heute ist Welt-Milch-Tag!

Bei Bauern in Entwicklungsländern leben die Kälber mit ihren Müttern meist sehr lang zusammen.

Bei Bauern in Entwicklungsländern leben die Kälber mit ihren Müttern meist sehr lang zusammen.

Und genau darum möchte ich auf das traurige Schicksal von Millionen Milchkühen und Kälbern in Deutschland hinweisen. Da ist es, das neugeborene Kalb. Es liegt neben seiner Mutter im Gras. Noch spürt es die mütterliche Zuneigung, Wärme und Geborgenheit, wird liebevoll abgeleckt und gesäugt. Doch die gemeinsame Zeit mit dem Muttertier ist knapp.

Bereits in wenigen Stunden wird das Kleine sich allein für mehrere Wochen in einer Einzelbox wiederfinden. Seine Mutter wird es nie mehr wiedersehen. Denn die Muttermilch der Kuh ist uns Menschen vorbehalten. Jede Milchkuh muss jährlich ein Kalb zur Welt bringen, damit der Milchfluss nicht versiegt. Neun Monate trägt sie es aus – um es noch am Tag der Geburt zu verlieren.

Ganz klar: Es geht darum, bessere Lebensbedingungen für Milchkühe zu schaffen, jenseits von Mutter-Kalb-Trennung, Hochleistungszucht und ganzjähriger Anbindehaltung. Ich selbst trinke auch Milch und fühle mich in gewisser Weise schuldig. Was kann man tun? Habt Ihr eine Idee?

Und hier geht’s zum Milchratgeber, den Ihr kostenlos bestellen könnt.

Eine Bäuerin mit einem Kalb, das noch in unmittelbarer Nähe zur Mutterkuh lebt.

Eine Bäuerin mit einem Kalb, das noch in unmittelbarer Nähe zur Mutterkuh lebt.

Fotos: Enric Boixadós

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Über sl4lifestyle

Journalistin aus Leidenschaft, Tierschützerin mit Hingabe und neugierig auf das Leben. Ich stelle Fragen. Ich suche Antworten. Und ab und zu möchte ich die Welt ein Stückweit besser machen ... Manchmal gelingt es!
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4 Antworten zu 1. Juni 2015: Heute ist Welt-Milch-Tag!

  1. Margareta Gilch schreibt:

    Der Einkauf im Bioladen ist eine Spende an die Umwelt und das dazugehörige LEBEN.
    Liebe Sabine, auch wenn es sich arg anhört, aber eine eigene Kuh zu halten wäre am Besten. Denn alles was mit Handel zu tun hat, setzt eine gewisse Ausbeutung mit dazu. Jedoch wird immer mehr die sogenannte Mutterhaltung in ökologischen Betrieben angewandt.
    Die strengsten Richtlinien findest du bei DEMETER, und es gibt viele Bauern, die sogar gerne diese aufwändige Form der Landwirtschaft pflegen. Also nix wie hin und diese Bauern mit ihren Tieren stärken.
    Bussi Margareta

  2. sl4lifestyle schreibt:

    Und hier findet Ihr schon mal einen sehr umweltfreundlichen Tipp von Margareta. Danke!

  3. meine Tochter trinkt Reismilch, Hafermilch, Sojamilch. Ich selber brauche immer meinen Schluck Milch im Kaffee oder übers Müsli….meine Tochter wird mich sicher aber auch bald davon abbringen, sie erzählte auch letztens dass die Kühe alle kranke Euter haben und wenn wir schon nicht durch Mitleid zum Vegetarier werden, vielleicht aber mit dem Gedanken dass die Richtlininen für Eiter und Blut in der Milch etwas gesenkt wurden, damit Milch verkäuflich bleibt. So ein Kälbchen schaut wie ein Hundewelpe und seit wir unseren haben seh ich bei ihm immer diesen Kälbchneblick. Komisch dass wir aufschreien wenn in China Hunde geschlachtet werden aber wir selber hier vieles zulassen…viel grausames.

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