Meine Schulferien

5.1Ich erinnere mich gerne an früher. An meine Schulzeit, an die Familie, die gemeinsamen Ausflüge und die Reisen. In den Sommerferien fuhr ich mit den Eltern und oft auch den Großeltern im Opel Kadett in den Urlaub. Frühmorgens wurden frischer Kaffee in die Thermoskanne geschüttet, Brote geschmiert, Koffer und Taschen in den Kofferraum geladen und ab ging es an den Boden- oder Chiemsee. Es war eine lange Fahrt, damals, als wir mit 80 km/h über die Autobahn gen Süden bretterten.

Unterwegs hielten wir an Rastplätzen an, an denen es noch keine dieser großen Restaurants gab, vertilgten unsere Stullen und tranken dazu Milchkaffee. Die ganze Familie. Dazu dieses nie zu vergessende Gefühl, was mit Aufregung, freudiger Erwartung und ein bisschen Angst vor dem Unbekannten zusammenhing.

Meistens wohnten wir am Urlaubsort in Privatpensionen. Mit den dazugehörigen Hauseigentümern, oft Familien mit Kindern in meinem Alter, wurde schnell Freundschaft geschlossen. Mit dem Resultat, dass man auch im nächsten oder übernächsten Jahr wiederkam. Wir fühlten uns nie so richtig als Touristen, sondern vielmehr als Leute, die einfach für ein paar Wochen im Sommer die Heimat wechselten.

Heute hat sich das Reisen komplett verändert. Die langen Urlaube werden gesplittet, man reist mehr und kürzer. Je mehr gereist wird, umso weiter will man weg. Und wie schön war es doch früher, als wir zwischen dem Anfang und dem Ende der Ferien so viel Zeit hatten, dass wir  die einzelnen Urlaubstage nicht mehr gezählt haben sondern sie entspannt verstreichen ließen.

Habt Ihr auch ganz bestimmte Erinnerungen an die Schulferien und an die „große“ Reise mit der Familie?

 

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8 Antworten zu Meine Schulferien

  1. oh ja und es war bei uns so ähnlich, nur fuhren wir mit dem Trabbi richtung mecklenburger seenplatte mit 100 kmh, jaja!!!! :-)) dort teilte man sich einen wohnwagen mit einer anderen familie, draussen stand noch ein großes zelt für die kinder zum schlafen. eingangsbereich mit sitzecke und kochecke und dann links und rechts ein zimmer mit 2 doppelstockbetten…so nah aufeinander schloß man schnell freundschaft, musste man ja 🙂 irgendwo im wald gab es eine waschstelle zu der man dann abends mit der waschtasche zog, ich habe den geruch noch in der nase, nach zahnapsta, warmen sand und kiefern…wenn wir kinder zum wohnwagen zurück kamen hatten die papas schon das feuer an und die muttis den kartoffelsalat fertig. schlafzeug an und dann ans feuer gesetzt, gruselgeschichten erzählt und dann später vom bett aus den geschichten der erwachsenen gelauscht 🙂 schön wars.

  2. oder ja, schöne woche, schönen sommer, schönes jahr 🙂 aber wir lesen ja hier doch ab und zu voneinander….:-)

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