Kurz nachgebellt: Auch wir können dement werden!

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWir Haustiere werden immer älter. Ich zwar nicht mehr, aber dafür meine Kumpels. Und für die belle ich das hier!

Leider steigt mit dem Alter auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Wie Menschen eben auch! Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit, hat starke Auswirkungen auf unser Verhalten und führt zu neuen Herausforderungen für Frauchen und Herrchen.

„Umfragen unter Katzenhaltern zeigen, dass bis zu 88 Prozent aller Katzen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren Verhaltungsstörungen aufweisen, die auf Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit zurückzuführen sind. Leider ist eine Demenz nicht heilbar, aber Tierhalter können vorbeugend schon viel tun, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Richtiges Futter sowie eine angemessene physische als auch psychische Auslastung sind hier gute Ratgeber“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

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Guter alter Pago!

Unsere häufigsten Symptome sind verändertes Lern- und Erinnerungsvermögen, Verlust der Stubenreinheit, verändertes Verhalten gegenüber dem Halter und unseren Artgenossen, räumliche und zeitliche Desorientiertheit sowie Veränderungen der Schlafgewohnheiten wie zum Beispiel das vermehrte Aufwachen in der Nacht. Die Demenz kann auch zur gesteigerten Angst und Rastlosigkeit, verändertem Appetit, Veränderung des Putzverhaltens sowie zur Verminderung von Reaktion auf Ansprache und Veränderung der Aktivität führen.

Schmerzen können aber ebenfalls Ursache für Verhaltensänderungen sein. Um Demenz sicher diagnostizieren zu können, ist es wichtig, krankhafte Ursachen für unsere Verhaltensänderungen durch einen Tierarzt auszuschließen. Steht die Diagnose, müssen Herrchen oder Frauchen darauf achten, tägliche Routinen strikt einzuhalten und die Umgebung konstant und sicher zu gestalten.

Diäten mit Antioxidantien, angemessene Abwechslungen im Alltag durch beispielsweise wechselndes Spielzeug und Artgenossen, Training sowie abwechslungsreiche Spaziergänge, sowie eine präventiv eingesetzte medikamentöse Behandlung können der Krankheit vorbeugen.

Denkt also dran! Es gibt fast immer Lösungen!

Euer Gaston.

Und hier eine Checkliste!

Demenz bei Hunden und Katzen – eine Checkliste für Tierhalter

 

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2 Antworten zu Kurz nachgebellt: Auch wir können dement werden!

  1. Hab ich mir doch gedacht, dass es Haustiere auch treffen könnte.

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