Ein Muss: Einmal im Leben nach Pompeji

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnvergessliches Pompeji. Es war mein großer Wunsch, diese historische Stätte in der Nähe von Neapel einmal zu besuchen. Während meiner Italienreise vor ein paar Wochen hat es endlich geklappt.

Von dem Besucheransturm mal abgesehen war es fantastisch. Mein Tipp: Ganz früh oder recht spät hingehen. Dann vielleicht lieber auch mal zwei Tage dafür einplanen.

Ich habe es geschafft, meine Fotos doch recht menschenleer wirken zu lassen, da ich mich voll auf die Abbildung der Monumente konzentriert habe. Meine Bekannte, mit der ich unterwegs war, meinte sogar, ich hätte es fast geschafft!

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Hintergrund:

Es war ein heißer Augusttag des Jahres 79, als der Vesuv explodierte. Eine gigantische Wolke aus Asche, Lava und Gasen stand über dem geborstenen Gipfel, Todesbote für etwa ein Fünftel der rund 10.000 Bewohner von Pompeji. Hunderte starben im Bimssteinhagel, Aberhunderte unter Schlamm- und Glutlawinen. Als die Eruption nach 18 Stunden vorüber war, lag die Stadt unter einer 25 Meter hohen Stein- und Ascheschicht. Pompeji, heute die größte Stadtruine der Welt, wird alljährlich von 2 Millionen Menschen besichtigt. Darunter auch von mir!

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Bei den Ausgrabungen ab 1863 wurden Tempel, Theater, Thermen, Villen, Werkstätten, Kneipen und Geschäfte freigelegt. Im Abraum stieß man auch auf Hohlräume, welche die Körper der Vesuv-Opfer hinterlassen hatten. Man goss diese Formen mit Gips aus und erhielt so Abbilder des Todeskampfes: Eine Frau in der Casa del Fauno, die sich von ihrem Schmuck nicht trennen konnte, der Hausherr der Villa di Diomede, der mit 17 weiteren Personen in seinem Weinkeller erstickte, ein Hund an der Kette, ein Sklave, der mit einem Proviantsack auf den Schultern einen Zug Flüchtender anführte und zwei Knaben, die ihm Hand in Hand, folgten. In den Bordellen am Vicolo del Lupanare zeigen die Wandmalereinen der Separées, was damals so abging!!

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