Haustiere in Gefahr – 4 Tipps

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Für uns alle ist es Horror pur! Wir sind in einer brennenden Wohnung gefangen und warten dringend auf Hilfe. Viele von uns haben Haustiere, nicht auszumalen, sie zurücklassen zu müssen.

Klar, hoffen wir mal, nie in diese Situation zu kommen, aber die Katastrophe kann schneller eintreten als man denkt. Gemütliche Kerzenrunden im Winter, ein Geschirrtuch, das durch die Nähe zur Ofenplatte Feuer fängt, Zigarettenasche im Abfall, die noch glüht, es gibt noch unzählige dieser Szenarien …

Wohnungsbrände sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere extrem gefährlich. Immer wieder sterben Haustiere bei einem Brand, nachdem ihre Besitzer gerettet werden konnten. Daher sind Vorsorgemaßnahmen umso wichtiger.

„Bei einem Wohnungsbrand ist Prävention alles. Nicht selten kommen Heimtiere bei Wohnungsbränden ums Leben, weil die Rettungskräfte nicht ahnen, dass sich Tiere im Haus befinden. Vor allem Kleintiere, wie Kaninchen und Meerschweinchen, können nicht lautstark auf sich aufmerksam machen.“

Heimtierexpertin Sarah Ross von VIER PFOTEN

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Hier sind 4 Tipps, wie Ihr Eure Tiere im Katastrophenfall retten könnt, auch wenn Ihr nicht in der Nähe seid:

  1. Aufkleber an der Haustür kann Leben retten. Eine einfache und effektive Maßnahme, um die Rettung der eigenen Tiere im Notfall sicherzustellen, ist ein großer Aufkleber an der Haustür. Er sollte Informationen wie Tierart, Anzahl und Namen der Tiere im Haushalt enthalten. So können Rettungskräfte schnell erfassen, welche Tiere gerettet werden müssen.
  2. Notfall-Tasche bereit halten. Es empfiehlt sich, alles, was im Notfall benötigt wird, in einer gut zu transportierenden Tasche an einem sicheren und trockenen Ort aufzubewahren. In ihr sollte Futter und Wasser für mindestens fünf Tage, und je nach Tierart Näpfe, Medikamente, Halsband, Leine und eine Decke enthalten sein. Dokumente, wie der Heimtierausweis oder Impfpass, dürfen ebenfalls nicht fehlen. Genauso sollten individuelle Besonderheiten vermerkt werden, wie zum Beispiel Allergien oder Futterunverträglichkeiten, nötige Medikamente und auch die Kontaktdaten des behandelnden Tierarztes.
  3. Angst vor Transportbox nehmen. Wenn es einmal schnell gehen muss, ist es wichtig, dass gerade größere Tiere, wie Katzen, möglichst gut an ihre Transportbox gewöhnt sind. Empfohlen wird, den Transportbehälter dauerhaft im Aufenthaltsbereich des Tieres zu platzieren und in regelmäßigen Abständen Leckerlies darin zu verstecken. So verknüpft das Tier die Box mit etwas Positiven und kann in Notsituationen schneller transportfertig gemacht werden.
  4. Chips helfen, nach Hause zu finden. Werden Hunde und Katzen durch beispielsweise Feuer in Panik versetzt, kann es passieren, dass sie die Flucht ergreifen. Tiere, die gechippt und registriert sind, können ihren Haltern dann schnell zugeordnet und wieder nach Hause gebracht werden. Auch im Falle einer Evakuierung, bei der das Heimtier zurückgelassen werden muss, ist eine spätere Zusammenführung mit Chip sehr viel wahrscheinlicher.

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Habt Ihr schon mal ein Haustier in Not erlebt?

 

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2 Antworten zu Haustiere in Gefahr – 4 Tipps

  1. EVABTRAVELBLOG schreibt:

    Total interessanter Beitrag, habe selbst zur Zeit kein Tier mehr, doch finde das sehr wichtig zu wissen! LG Eva

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