Die große Angst vor dem Vergessen

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Donnerstag ist Büchertag! Mal wieder. Heute geht es um ein ernstes Thema, das uns alle betreffen kann.

Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann.

Ich denke wir alle machen uns darüber Gedanken. Und klar, davor haben wir auch Angst. Gunter Sachs hat sich scheinbar aus diesem Gefühl heraus umgebracht. Andere nehmen ihr Schicksal an, warten ab, bis das große Vergessen, die Dunkelheit eintritt. Die Eltern einiger meiner Freunde sind betroffen. Ich bekomme es zum Glück nur am Rande mit. Bis jetzt.

Die große Angst vor dem Vergessen beschäftigt eine ganze Generation – das Schicksal „Alzheimer“ trifft Menschen vermeintlich wahllos. Dabei kristallisiert sich inzwischen immer deutlicher heraus: Lebensstilfaktoren haben Einfluss auf Entstehung und Verlauf dieser demenziellen Erkrankung.

Eine Tasse Kaffee zuviel, zu wenig Zucker im Blut – kleine Ernährungsänderungen, und schon werden viele Menschen fahrig, nervös und unkonzentriert. Trotzdem kümmert sich die Hirnforschung erstaunlich wenig um die Ernährung. Der Arzt Dr. Peter Heilmeyer und die Ökotrophologin Ulrike Gonder setzen genau hier an: Sie zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und langfristig guter Funktion unseres Denkorgans gerade im Hinblick auf die Alzheimer–Erkrankung. Die frohe Botschaft lautet: Jeder kann etwas gegen das Vergessen tun!

„Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ – natürlich sind gesellschaftliche und intellektuelle Stimulanz sowie Bewegung eminent wichtig für die Hirnfunktion – die angemessene Nahrungsversorgung spielt aber ebenso eine entscheidende Rolle. Allerdings ist es nicht das Brot, das hier an erster Stelle steht. Klar ist: Brot ist es wohl kaum, das sich auf die dauerhafte geistige Klarheit auswirkt.

Hilfreich sind vielmehr kohlenhydratreduzierte Ernährungsweisen, wie die seit vielen Jahren bekannte LOGI-Methode: „LOGI plus Kokosnuss“ ist das Kurzrezept der Autoren – eine spezielle Low-Carb-Ernährung, kombiniert mit der positiven Eigenschaft des Kokosöls. Daraus entwerfen Peter Heilmeyer und Ulrike Gonder eine Lebensweise, die nach vielen ausgewerteten internationalen Studien und Erfahrungen in der Praxis Gesundheit und vor allem geistiges Wohlbefinden im Alter verspricht.

Konkrete Ernährungsempfehlungen, die den Spaß am Essen nicht mindern, versprechen deutliche Erfolge. Unterstützt von ausreichend Schlaf, maßvoller Bewegung und naturnahen Lichtverhältnissen lässt sich so die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, senken.

Dr. Peter Heilmeyer, Ulrike Gonder: Essen! Nicht! Vergessen!, 192 Seiten, 15,95 Euro

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr Erfahrungen mit Alzheimer gemacht?

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