Segeltörn mit der Eye of the Wind: Tag 1 – Richtung Barbuda

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Aufstehen gegen 8 Uhr. Frühstück. Frank hat ein Büfett angerichtet. Klärung der Papiere beim Zollamt im Hafen. Ich setze meine letzten Whats App ab und gucke noch mal schnell in die E-Mails. Wer weiß, wann ich wieder dazu komme. Dann heißt es Leinen los. Einige Crew-Mitglieder klettern in die Masten.

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Mutig, finde ich. Die alte Dame ächzt und knarrt, als sie den Hafen verlässt. Aber sie hat sich fein gemacht. Es kann losgehen. Die Segel sind gesetzt. Das Meer ist rau. Für meine Begriffe. Die ersten werden seekrank, ein Gast wird erst am nächsten Mittag wieder in der Lage sein, die Koje zu verlassen. Auch Andrea brummt der Kopf, und sie hat ein flaues Gefühl in der Magengegend.

 

Mir geht es zum Glück gut, von Seekrankheit wurde ich bis jetzt verschont. Übrigens auf allen meinen Segel-Abenteuern, die ich bis jetzt erlebt habe. Vielmehr habe ich Schwierigkeiten, mein Gleichgewicht und die Balance zu halten, wenn ich übers Deck torkele oder in meine Kajüte stolpere.

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Ich sitze ein paar Stunden auf dem Sofa unter dem Mast und beobachte das Treiben an Bord. Die alte Dame legt sich ins Zeug, präsentiert sich in voller Schönheit. Sie trägt ein dunkles Bordeauxrot. Die Farbe steht ihr perfekt.

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Noch in Hafennähe fahren ein paar Yachten vorbei. Kameras werden gezückt, und die über Hundertjährige wird im Bild verewigt. Wann wird man sie schon mal wiedersehen? Sie legt an Fahrt zu, erreicht bis zu 8 Knoten, das sind 15 Stundenkilometer. Wellen klatschen an die Reling. Hohe Wellen. Je weiter wir aufs Meer hinausfahren, umso größer werden die Wassermassen. Was für eine Kraft.

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Nach 35 Seemeilen erreichen wir Barbuda. Die Insel gehört zu Antigua. Eigentlich wurde für die alte Dame ein Platz am Steg reserviert. Doch der steht unter Wasser. Die See ist zu aufgewühlt. So ankern wir auf dem offenen Meer vor Barbuda; die Meerestiefe liegt bei 7 Metern. Der Abend ist kurzweilig, zuerst das Essen, dann geselliges Beisammensein in der Messe und wer möchte geht noch in die Bibliothek, um einen Film zu schauen. Ein paar Crew-Mitglieder haben sich für die DVD „Herr der Ringe“ entschieden. Ich ziehe ein Buch vor und falle bald in einen frühen Schlaf.

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Die Bibliothek.

Die Reise wurde von Forum Media Group unterstützt.

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Über sl4lifestyle

Journalistin aus Leidenschaft, Tierschützerin mit Hingabe und neugierig auf das Leben. Ich stelle Fragen. Ich suche Antworten. Und ab und zu möchte ich die Welt ein Stückweit besser machen ... Manchmal gelingt es!
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4 Antworten zu Segeltörn mit der Eye of the Wind: Tag 1 – Richtung Barbuda

  1. Heike Kraft schreibt:

    Liebe Sabine, das klingst alles sehr spannend! Ich wünsche dir eine großartige Reise!!! Freue mich auf weitere Berichte. Liebe Grüße

  2. Anita schreibt:

    Fantastisch. Tolle Bilder und sicher eine tolle Erfahrung.
    Liebe Grüße
    Anita

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