Wenn die eigene Familie nervt

Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn

Von Gastautorin Andrea Müller

Andrea MüllerIch möchte euch heute ein sehr interessantes und hilfreiches Buch vorstellen, für alle, die sich tiefer mit dem Erbe ihrer Familiengeschichte beschäftigen wollen. Ich hatte mich vor einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt, Auslöser waren eigene Beobachtungen bezüglich meiner Beziehungsmuster,  für die ich eine umfassendere Erklärung und Lösung suchte.

Schicksalsschläge, wie unverarbeitete Kriegserlebnisse, Unfälle, frühe Trennung von den Eltern, selbst verschwiegene Familiengeschehnisse können von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. So leiden manche Menschen an unerklärlicher Traurigkeit, Ängsten oder nicht erklärbaren Schmerzen. Andere schaffen es nicht, ihr Potenzial zu leben und stehen immer wieder vor großen Hürden. Die Ursachen können in der Familiengeschichte liegen.

Gutgeschrieben und leicht verständlich erklärt dieses Buch die neurobiologischen Grundlagen zur Entstehung von Traumata. Dazu hat Mark Wolynn einen einzigartigen Ansatz entwickelt, alte belastende Muster loszuwerden und wieder in die eigene Kraft zu kommen. Er bietet durch praktische Übungen und Fragebögen eine Methode an, mit deren Hilfe es möglich ist herauszufinden, welches emotionale Erbe unserer Vorfahren wir in uns tragen. Verstrickungen mit den Eltern oder anderen können bewusst gemacht und durch heilende Sätze und innere Bilder aufgelöst werden.

Der Autor ist führender Experte auf dem Gebiet transgenerationaler Traumata. Er behandelt Menschen, die auf Grund vererbter Familientraumata an Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken und chronischen Schmerzen leiden. Er ist Gründer und Direktor des Family Constellation Instituts in San Francisco.

Mark Wolynn: Dies ist nicht mein Schmerz, 300 Seiten, 18 Euro (Original: „It didn’t start with you“, 2016)

Wie geht Ihr mit einer Euch nervenden Familiengeschichte um?

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Über sl4lifestyle

Journalistin aus Leidenschaft, Tierschützerin mit Hingabe und neugierig auf das Leben. Ich stelle Fragen. Ich suche Antworten. Und ab und zu möchte ich die Welt ein Stückweit besser machen ... Manchmal gelingt es!
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