Schwedische Fettnäpfchen

Fettnäpfchen

Reisebuchautorin Cornelia Lohs hat sich diesmal den Fehltritten in Schweden angenommen. Und die können in dem skandinavischen Land immens sein, was vielen Reisenden so gar nicht bewusst ist. Lohs Protagonistin Katharina freut sich auf das Forschungssemester am berühmten Karolinska-Institut in Stockholm. Knäckebrot hat sie schließlich schon als Kind geliebt, und nirgends sind Frauen und Männer so gleichberechtigt wie hier.

Aber schneller als ihr lieb ist, spürt Katharina schon die Auswirkungen ihrer ersten Fehltritte. Zum Glück findet Katharina bald Freundinnen wie Emma, die ihr die schwedischen Sitten und Gebräuche näherbringen. Und mithilfe von Emmas Tipps und Hintergrundwissen, fühlt sich Katharina bald richtig angekommen. In zahlreichen Beispielen wird Euch vermittelt, was Ihr in Schweden lieber vermeiden solltet. Und Infos über den „Swedish way of life“ gibt es auch noch!

Cornelia Lohs: Schweden.Fettnäpfchenführer, 256 Seiten, 12,95 Euro

Die Autorin verlost ein handsigniertes Exemplar. Einfach in den Kommentaren schreiben, was Schweden für Euch einzigartig macht!

Connie

„In einige der Fettnäpfchen, in die ich meine Fantasiefigur Katharina treten lasse, bin ich in Schweden selbst getreten. So habe ich vor der Pressekonferenz mit den Nobelpreisträgern einer Mitarbeiterin des Pressestabs auf die Schulter getippt, weil ich eine Frage hatte – ein absolutes No-Go. Wenn sie nicht gerade miteinander verwandt, verschwägert oder befreundet sind, halten die Schweden zu ihrem Gegenüber einen gebührenden Abstand von mindestens einem Meter. Wenn Fremde sie berühren oder ihnen auf die Schulter klopfen, empfinden sie das als sehr unangenehm. Ich musste im Nobelrestaurant niesen, habe ins Taschentuch geschnäuzt und damit alle Blicke auf mich gezogen. Der Gebrauch von Taschentüchern im Restaurant gilt in Schweden als Ekelfaktor – man geht zum Naseputzen auf die Toilette. Meine Small-Talk-Versuche kamen ebenfalls nicht gut an – den Schweden ist es generell unbehaglich zumute, wenn sie von jemanden angesprochen werden, den sie nicht oder kaum kennen. In andere Fettnäpfchen, in die Katharina tritt, sind deutsche, englische und amerikanische Freunde und Bekannte von mir getreten. Manches kam mir übertrieben vor, bis selbst wieder in den Fettnapf trat.“ (Cornelia Lohs (links) hier mit der US-amerikanischen Nobelpreisträgerin, der Biochemikerin Frances Arnold, in Stockholm.)

 

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Über sl4lifestyle

Journalistin aus Leidenschaft, Tierschützerin mit Hingabe und neugierig auf das Leben. Ich stelle Fragen. Ich suche Antworten. Und ab und zu möchte ich die Welt ein Stückweit besser machen ... Manchmal gelingt es!
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