Freunde machen glücklich

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„Freundschaft bedarf keiner Worte.“
Dag Hammarskjöld

Ich hoffe sehr, dieses Jahr wieder ein paar Ferientage mit oder bei Freunden verbringen zu können. Ich erinnere mich gern an früher, wenn ich mit meiner Freundin im Zug nach Nizza gefahren bin, um die Côte d’Azur zu entdecken, nach Amsterdam, um in den kleinen, extravaganten Boutiquen zu shoppen oder nach Rom, um das Dolce far niente mal selbst auszuprobieren.

Auch heute liebe ich es, mit guten Freunden zu reisen. Sich auszutauschen, wenn man mal wieder etwas unfassbar Schönes sieht, sich zu verstehen, wenn Erinnerungen schmerzhaft werden und gemeinsam zu lachen, wenn man in den Wellen tobt.

Auch heute noch hat die gemeinsam verbrachte Zeit für mich einen hohen Stellenwert. Nicht nur auf Reisen. Auch zuhause kann man sich an Ritualen erfreuen, an denen man zum Beispiel die Freundinnen zu einem gemeinsamen DVD-Abend einlädt. Die Auswahl des Films, den wir schauen, wird demokratisch über unsere extra dafür eingerichtete WhatsApp-Filmgruppe getroffen. Vorschläge werden erst gesammelt und dann über sie abgestimmt.

Oder man trifft sich gerade jetzt in der kalten Jahreszeit zu einer Schlittenpartie oder einem Theater- bzw. Kinobesuch. Und anschließend gehen wir meist ins nächste Café, um unsere Eindrücke Revue passieren zu lassen. Immer wieder schön und sehr erheiternd ist der Blick ins alte Fotoalbum. Man lächelt, man freut sich und man erinnert sich. Und das Wichtigste dabei ist doch immer, Pläne für die Zukunft zu schmieden. Denn Vorhaben, Pläne erhalten uns am Leben, die Freude auf das Gemeinsame, das Zusammensein, die Gespräche. Warum nicht mal wieder eine Pyjama-Party veranstalten oder Musik machen? Und die, die kein Instrument spielen können, singen halt dazu, so wie damals, auf einem Segelboot vor der Westküste Kanadas.

Das Leben herausfordern und genießen! Warum nicht mal diese Devise umsetzen? Konsequent! Es ist wirklich leichter als man denkt.

In diesem Sinne Euch allen einen guten Wochenstart und bleibt gesund!

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Die 5 schönsten Drehorte Kanadas

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Selbst mal in Kanada gewesen. Und es genossen! Wie hier beim Segeln vor Vancouver Island.

Wenn ich im Kino bin, denke ich oft, dass eigentlich die Natur der heimliche Star in den Filmen ist. Mit ein wenig Recherche habe ich die tollsten Locations gefunden, die unbedingt eine Reise wert sind. Tatsächlich, Kanada hat viel Platz für filmreife Landschaften. Denn Kanada ist nicht nur das zweitgrößte Land der Erde, sondern zugleich auch das am dünnsten besiedelte. Einsame Wälder, Grizzly-Bären, pulsierende Städte und futuristische Skylines. Regisseure und Filmstars drehen gerne in Kanada.

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Alberta – Ab durch die Wildnis mit Gefühl

Klare Seen, in denen sich die schneebedeckten Berge spiegeln, schroffe Bergspitzen, an denen Wolken wie Watte hängen und dunkelgrüne Wälder, in denen auf einer Lichtung zwei Cowboys eine Herde Schafe hüten, Dosenbohnen über dem offenen Feuer erhitzen und in der Einsamkeit zueinander finden. In dem Film „Brokeback Mountain“ wird die Sehnsucht zweier Menschen zueinander in einer imposanten Naturkulisse inszeniert. Spielt das Geschehen in der Kurzgeschichte von Annie Proulx, die die Vorlage für den Film bot, zwar im amerikanischen Wyoming, so fand der Regisseur Ang Lee doch nur im kanadischen Alberta die Kulisse, um die Naturgewalt der Liebe expressiv zu rahmen. Berührend ist die Wildnis von Kananaskis Country, der Moose Mountain, der im Film als Brokeback Mountain firmiert und die Kleinstadt Fort Mcleod, in der bis heute das Elektrogeschäft steht, das im Film als Waschsalon diente, vor dem sich die beiden Cowboys Ennis (Heath Ledger) und Jack (Jake Gyllenhaal) zum ersten Mal küssen. „20 Jahre träumten sich Ennis und Jack zurück nach Brokeback Mountain“, sagt der taiwanesische Regisseur Ang Lee, „und so ähnlich geht es mir. Kanada lässt mich nicht mehr los, ich träume davon, wiederzukommen.“

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Vancouver – Auf einen Drink mit Tim Burton und Superman

Auch wer durch Vancouver flaniert, läuft früher oder später durch die Filmkulisse eines Hollywoodklassikers. Und das meist ohne es zu merken! Denn die Scheinwerfer sind längst abgebaut, die Crew abgerückt, nur die Schönheit des Ortes bleibt und wird umso interessanter, je mehr man von ihrer Geschichte weiß. Ein toller Spot in Vancouver ist Granville Island, eine kleine Halbinsel Vancouvers. Auf der Halbinsel befindet sich das Kunst- und Kulturviertel, ein kleiner Yachthafen, die Emily Carr Design- und Kunsthochschule und ein Flohmarkt. Auf diesem beobachtete einst Tom Cruise in der Rolle des Ethan Hunt in der Schlussszene von „Mission Impossible –Phantom Protokoll” seine Frau, um zu sehen, ob es ihr gut geht. Würde er über die Segelboote im Yachthafen hinüber zur Skyline von Vancouver schauen, könnte er viele weitere Filmschauplätze in Vancouver Downtown erspähen. Neben dem Gericht und dem Regierungsgebäude liegt die Vancouver Art Galley. Die permanente Ausstellung zeigt 8.000 Kunstwerke, zwischen denen zahlreiche Szenen des Tim Burton-Films „Big Eyes“ spielten. In dem Film, einer Biographie-Verfilmung, mimt Christopher Waltz als Walter einen liebenswerten Hochstapler, der die Bilder seiner Frau Margaret als seine Bilder ausgibt, um ihrer Kunst den gebührenden Ruhm zu verschaffen. Und weil Vancouver zu den Top-Drehorten der Welt gehört, kann es passieren, dass im Restaurant ein Filmstar direkt am Nebentisch einen Kaffee bestellt. Im Blue Water Café speisten schon Uma Thurman, Catherine Zeta Jones und Pierce Brosnan und im Bao Bei in China-Town sieht man schon mal Blake Lively und den Kanadier Ryan Reynolds Nudelsuppe löffeln.

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Vancouver Island – Storm-Watching mit Vampiren

Nur ein paar Autostunden von Vancouver entfernt liegt Vancouver Island: Tosende Brandung, Treibholz, samtweicher Sand. Und dazwischen Kristen Stewart in der Rolle der Bella, die mit dem Werwolf Jacob am Strand von Long Beach in Tofino entlang spaziert. In der „Twilight“-Saga ist der Long Beach der Ort, wo Bella dem Geheimnis Edwards näher kommt. Long Beach, eingerahmt von duftenden Zedernwäldern, gehört in Wirklichkeit zu dem kleinen Surfer- und Künstler-Dorf Tofino auf Vancouver Island. Vancouver Island ist die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Sie dient nicht nur Regisseuren, sondern auch Schriftstellern als inspirierender Ort. Bestseller-Autor Frank Schätzing schrieb hier in dem legendär schönen Hotel Wikaninnish Inn seinen Roman „Der Schwarm“. Auch das Hotel selbst wird darin zum Schauplatz, hier trifft der Walforscher Leon Anawak, der ebenfalls in der in Tofino real angesiedelten Walstation „Jamie’s Whaling Station“ arbeitet, auf die Wissenschaftlerin Samantha, die mit ihm die Bedrohung aus dem Meer aufspürt.

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Neben Tofino ist die Stadt Victoria ein wunderschöner Drehort auf Vancouver Island. Victoria, Hauptstadt British Columbias, die ihren Namen der britischen Königin Victoria verdankt, war einst ein beliebter Aussteigerort für Hippies und ist heute dennoch beinahe britischer als England. Das ebenfalls sehr britisch anmutende Hatley Castle in Victoria fungiert in der Superman-Serien-Adaption „Smallville“ als Villa des Bösewichts Lex Luthor, es dient in der „X-Men“-Reihe Professor Xavierals Lehranstalt für hochbegabte junge Menschen und in der Serie „The Killing“ als Militärakademie. Victoria verzaubert nicht nur Schauspieler wie Halle Berry, die hier als Storm durch die Gassen lief, sondern auch Freunde kleiner Antik-Läden und Liebhaber einer königlichen Tasse Tees, die es hier stilvoll an jeder Ecke zu genießen gibt. Und in Victoria gibt es die schmalste Straße Nordamerikas, die „Fan Tan Alley“, durch die schon Goldie Hawn galant auf dem Motorrad im Film „Ein Vogel auf dem Drahtseil“ sauste.

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Quebéc – Auf den Spuren von Leonardo DiCaprio

Szenenwechsel. „Catch me if you can!“ sagte sich Leonardo DiCaprio in der Rolle des legendären Frank Abagnale und hechtete durch die historischen Straßen des französischsprachigen Quebécs, gefolgt von Tom Hanks in der Rolle des FBI-Agenten Carl Hanratty. Regisseur Steven Spielberg drehte diese Verfilmung der wahren Lebensgeschichte des Frank William Abagnale Jr., der durch geschickte Scheckbetrügereien zu einem Vermögen von mehreren Millionen Dollar gekommen war und bereits als 20-Jähriger als Arzt, Rechtsanwalt, PanAm-Pilot und Hochschullehrer arbeitete, an vielen Orten – zu den beeindruckenden davon zählen die kanadischen. Ein ausgedientes Gefängnis in Montréal wurde zu dem französischen Gefängnis, in dem Carl Hanratty am Ende des Films Abagnale festhält. Das charmant französische Quebéc City wurde unter der Regie von Spielberg zu dem französischen Örtchen Montrichard. Nicht nur im Film auch in natura besticht Quebéc City mit seinem französischen Charme.

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Québec liegt im Osten Kanadas und ist das europäischste Kleinod Nordamerikas. Avantgardistische Architektur, Flaniermeilen, Cafés und Bars, in denen man kreative Crossover-Küche mit französischen Einflüssen genießen kann und vermutlich den besten Ahornsirup der Welt bekommt. Denn in Quebéc gibt es über 400 Millionen Ahornbäume, 7.000 Ahornfarmen und rund 80 Prozent des weltweit verkauften Ahornsirups stammen von hier. In winzigen Holzhütten im Wald, den Sugar Shacks wird der Sirup hergestellt. Ein idealer Ort für Frank Abagnale, um sich zu verstecken – oder um der süßesten Versuchung Kanadas nachzugeben.

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Neufundland und Labrador – Einmal bis ans Ende der Welt

Neufundland und Labrador liegen, rein geographisch betrachtet, wie eine Baskenmütze auf der Provinz Quebéc. Doch alle französischen Einflüsse sind hier nahezu verpufft. Die Natur ist hier zu gewaltig für französische Eleganz. Kleine Fischerhäuschen, die aus Holz in die Felsen gebaut und mit Tauen vor dem Sturm festgezurrt sind. Leuchttürme, die zu Hotels umgebaut sind und an denen Walfamilien und Eisberge vorbeiziehen. Neufundland  ist ein Paradies für Abenteurer, die es ans Ende der Welt treibt – und für Künstler. Regisseur Lasse Hallstrøm wählte Neufundland und Labrador, um „Schiffsmeldungen“ zu drehen. Der Film erzählt die Geschichte von Quoyles, der nach Neufundland zieht, um in der Heimat seiner Vorfahren zu sich selbst zurück zu finden. Annie Proulx, die die Romanvorlage lieferte, ließ sich zunächst von den verheißungsvollen Namen neufundländischer Orte auf der Weltkarte inspirieren: „Dead Man’s Cove“, „Bay of Despair“ oder „Plunder Beach“. Daraufhin reiste sie nach Neufundland und verliebte sich sofort in die raue Schönheit und in den kauzigen Humor der Menschen. Auch Regisseur Hallstrøm war sofort begeistert von Neufundland. Insbesondere von dem kleinen Ort New Bonaventure bei Trinity Bight. „Die Häuser dort wurden seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert“, erläutert Location-Manager Charlie Harrington, „und von allen Orten, die ich je gesehen habe, war dies der am meisten abgelegene und magischste.“

Kennt Ihr weitere Filmorte, über die es sich zu berichten lohnt?

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Eine Trennung und eine Geschichte, die Mut macht

Matisek

Sie hatte Glück. Einfach nur Glück. Denn ihr Mann verliebte sich in eine andere …

Heute ist Lese-Donnerstag und ich habe mal wieder was Besonderes entdeckt. Finde ich! Denn wer erzählt schon gerne vom Scheitern einer ehemals großen Liebe. Und das Buch soll durchaus auch autobiographische Züge haben …

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erwartet Marie Matisek eine böse Überraschung: Ihr Ehemann hat sich verliebt. In eine Jüngere. Das tut weh. Die letzten zwanzig Jahre hat Marie zwei Kinder großgezogen, sich um Haushalt und Haustiere gekümmert, Arzttermine im Kopf gehabt, die Steuer gemacht, pausenlos gearbeitet und den Motivationstrainer für ihren Mann gegeben. Und dabei ist sie – in ihren Augen – grauer, dicker und müder geworden.
 
Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem Buch erzählt Marie Matisek anschaulich und mit feinsinnigem Humor, wie sie trotz der verletzten Gefühle die große Chance eines Neuanfangs erkennt, die sich ihr so unerwartet bietet. Sie befreit sich von alten Lasten in ihrem Leben, und zwar äußerlich wie innerlich.
 
Sie entrümpelt Körper, Geist und Haushalt, macht endlich wieder mehr Yoga und findet zurück in eine lang verloren geglaubte Leichtigkeit. Und sie berichtet von der wunderbaren Verwandlung der gestressten, fremdbestimmten Ehefrau in eine gelassene, lebenslustige Frau, die die besten Jahre noch vor sich hat. Eine Trennungsgeschichte, die durchaus Mut macht und von der Freude am Leben und der Kostbarkeit der Liebe erzählt.
Und wer genau jetzt in diesem Thema drinsteckt oder einfach nur neugierig auf dessen Bewältigung ist: Lest das Buch und lasst Euch ein paar Anregungen geben! Gleich bestellen könnt Ihr es hier! Rechtzeitig noch zum Wochenende!
Marie Matisek: Frau gönnt sich ja sonst nichts, 200 Seiten, 12,99 Euro.

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Wie Freunde Euch dabei helfen, gesund zu bleiben!

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Noch nie waren Freunde so wichtig wie heute. Ein Großteil der Deutschen sieht sie wie ihre zweite Familie. Denn Freunde kann man sich aussuchen, die Familie nicht. Außerdem geht die Zahl der Familien zurück, Menschen wechseln wegen des Jobs häufiger den Wohnort und auch die Kirche verspricht nicht mehr den Halt, den sie einst gab. Gerade auch für Singles sind Freunde eine feste Größe in ihrem Wohlbefinden. Und Menschen, deren Partnerschaften zerbrechen, pflegen die Beziehungen zu ihren Freunden ganz besonders. Denn sie tun gut, sie machen nicht nur zufriedener sondern verlängern dadurch auch das Leben. Also Glück auf der ganzen Linie!

Dabei steht das zufriedene Leben auch immer in Verbindung mit guten Freunden. Positive Beziehungen stärken das Immunsystem und senken das Risiko für Herz-  und Kreislauf-Erkrankungen sowie Depressionen. In der Tat, Freundschaften machen gesünder und glücklicher. Bindungen ergeben sich auch über Facebook. Man trifft dort alte Freunde wieder, baut sich neue Kontakte auf, es gibt Mädels-Cliquen, Jungengruppen, ältere Menschen, die sich zu Wohngemeinschaften entscheiden oder beste Kumpels.

Dabei sind Frauenfreundschaften doch so ganz anders als die der Männer. Frauen sitzen sich gegenüber und tauschen viel Privates über sich und andere aus. Männerfreundschaften bauen sich meist über gemeinsame Aktivitäten auf. Sie erzählen eher über das, was sie gerade beschäftigt. Bei Mädchen geht es schon im ganz jungen Alter verstärkt um Kommunikation, während Jungs sich eher Aktivitäten hingeben.

Es gibt auch enge Freundschaften zwischen Mann und Frau. Platonische. Kann das wirklich funktionieren? Ja, denn für viele hat dann doch die Freundschaft oberste Priorität. Und die kann dann doch länger halten und ist intensiver als so manche Partnerschaft. Im Normalfall. Somit sind auch tiefe Freundschaften zwischen Mann und Frau möglich. Doch auch sie müssen gepflegt werden. Es lohnt sich durchaus. Denn gute Freunde an der Seite verbessern definitiv das Leben!

Wie sieht es mit Euren Freundschaften aus? Pflegt Ihr sie regelmäßig?

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In Würzburg gibt es jede Menge Leben

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Mittlerweile hat es Dani Uhrich nach Oberbayern gezogen. Die Gründerin des Lady Blogs habe ich vor einigen Jahren in Würzburg kennengelernt. Hierher kam sie zum Studieren. Doch was sie uns Würzburgern und der Stadt hinterlassen hat, ist ein bemerkenswerter Stadtführer. Über ihre Uni-Stadt, die sie gar als Jugendliebe bezeichnet!

Und das freut mich als Würzburgerin ganz besonders. Denn dieser Guide ist schon ein wenig anders als die, die man so kennt. Und Dani behauptet nicht zu Unrecht, dass die früher doch manchmal recht miefige Beamtenstadt am Main sich durchaus einer Verjüngungskur unterzogen hat.

Freut mich! Das kann ich so nur bestätigen. Da geben sie und ihr Co-Autor Michael Metzger Tipps zum Einkaufen und wo man den besten Flohmarkt findet. Na, den kannte ich auch noch nicht! Familientipps kommen auch nicht zu kurz, in der Restaurant- und Kneipen-Sektion wird das Café Fred erwähnt, in dem ich Dani mit ihrer kleinen Tochter beim letzten Mal getroffen habe, sowie weitere Genusstempel für Slow Fooder, Veganer, Vegetarier und Normalos.

Natürlich geht es auch um den Frankenwein. Immer wieder! Aha, mein Wahlheimatdorf Randersacker, wo es ganz besonders gute Tropfen gibt, ist auch mit von der Partie. Auf die kommende Landesgartenschau wird ebenso hingewiesen wie auf die ach so unvergesslichen Weinfeste, die jährlich von Mai bis September Scharen an Besuchern von nah und fern anziehen.

Als begeisterte Schwimmerin vermisse ich jedoch mein Lieblingsbad, wo ich förmlich groß geworden bin. Das Dallenbergbad besteht seit mittlerweile über 60 Jahren, und seine Geschichte ist faszinierend.

Der Reiseführer ist gespickt mit Tipps, die einen Besuch in Würzburg fast unvergesslich machen. Vielleicht habt Ihr Lust, mal in die Frankenmetropole einzutauchen? Es lohnt sich!

Daniela Uhrich, Michael Metzger: Jede Menge Leben: Würzburg, 232 Seiten, 15 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

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What is your vision of a better world?

DSCF9561 (Large)Freedom means for me happiness, joy and the lightness of being. I love being independent. For me, Freedom is the synonym for living my life as I want to live it without bothering anybody, no matter if they are humans or animals.

And concerning fur, artificial or real ones I have my own opinion. People who like artificial fur demonstrate that wearing fur is chic. I do avoid wearing artificial fur. For example in China dog- and cat -fur are easier and cheaper to produce than artificial fur. Often real fur is branded as artificial fur. With this the pro fur lobby reaches persons who normally stand against real fur.

I consider myself as an animal lover and I do have the vision of a better, more sustainable and fairer world for animals and humans. I invest time, money and a great part of my life to make my dream come true.

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Der Krampus!

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Ich weiß nicht, wie alt er ist. 3 Tierärzte. 3 unterschiedliche Meinungen. Eineinhalb Jahre, acht Monate, ein Jahr. Ich habe mich nun für ein Jahr entschieden. Obwohl, er könnte auch noch ein wenig jünger sein. Besonders dann, wenn er sein geballtes kindisches Verhalten an den Tag legt.

Und das macht er oft. Dann provoziert er mich. Ich verhalte mich natürlich cool aber innerlich bebe ich. Dieser Rabauke! Was bildet er sich ein. Er strotzt vor Selbstbewusstsein! Das sagt auch die Dame von der Hundeschule! Manchmal bringt er mich zur Weißglut.

Mein Engel aus Mexiko wusste genau, was er zu tun hatte, um mich um den Finger zu wickeln und ein Flugticket zu ergattern. Das alles wird mir jetzt klar. Ganz klar. Kühle Berechnung. In so einem kleinen Hundekopf. In diesen Momenten nenne ich ihn Krampus. Denn dann ist er auch wie Krampus. Für alle, die den Ausdruck nicht kennen, erklärt ihn Euch Wikipedia:

„Der Krampus oder Bartl ist im Brauchtum eine Schreckgestalt in Begleitung des heiligen Nikolaus. Er ist eine Gestalt des Adventsbrauchtums im Ostalpenraum, im südlichen Bayern und der Oberpfalz, in Österreich, in Südtirol, usw. Während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft. Die Gestalt des Krampus stammt ursprünglich – wie auch viele andere dämonische Gestalten des Alpenraumes – aus der vorchristlichen Zeit.“

So, damit haben wir ihn nun: Den Brad alias Krampus! Un hier der Anfang!

Euch allen ein schönes Wochenende mit dieser Lümmel-Story!

Foto: Inge Schröder

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