3. Advent 2019: Ochsenfurter Adventsgässle

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zweifelsohne, er ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Franken. Jährlich am 3. Adventswochenende verwandelt sich Ochsenfurt in ein stimmungsvolles Lichtermeer: Das „Adventsgässle“, der so ganz  andere Weihnachtsmarkt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In Höfen, Häusern und „auf der Gass“ erwartet Euch Besonderes aus Edelsteinen, Metall, Holz, Wolle, Ton, Papier usw. – alles selbst gestaltet und gefertigt.
Kulinarische Besonderheiten wie fränkischer Glühwein, Apfelpunsch, Eierpunsch, Feuerzangenbowle oder Waffeln, sowie Gaumenfreuden vom Wild oder dem Ochsenfurter Weiderind, aber auch die traditionelle Fränkische Bratwurst schmecken Besuchern aus nah und fern. Garantiert! In der Tat, das Ochsenfurter Adventsgässle hat sich während der letzten Jahre zum Geheimtipp entwickelt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Er persönlich mag das Chili con Carne am liebsten. Thomas Andrasch und seine Mitstreiter sorgen für den lukullischen Genuss: Steaks, Fränkische Bratwurst und besagtes Chili con Carne. „Aber die Bratwürste gehen wie immer am besten. Was will man mehr!“, schmunzelt Thomas.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gelernt hat sie das Handarbeiten von der Oma. „Zwischen zwei und drei Stunden arbeitet Olga Sperling an jeder Figur. Kommt immer auf den Aufwand an“, betont sie und deutet auf die Krippenfiguren. Und das gestrickte Einhorn ist eh der Geschenke-Hit, nicht nur für die Kleinen und Teenager.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie wär’s denn mit einem „Heißen Italiener“ oder überhaupt mit einem „Echten Kerl“? Ganz klar, von diesen speziellen Gewürzmischungen träumen die Damen. Aber es gibt auch noch was ganz speziell für den Mädelsabend. Denn: Es darf gekocht werden, zum Beispiel mit dem „Mädelsgewürz“ oder mit der „Tollen Knolle“. Isabell Büttner wird Euch auf alle Fälle zu beraten wissen! Und statt zehn unterschiedliche Gewürze zu kaufen, habt Ihr bei Isabell alles in einem.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Simon Hemm ist Ministrant in Ochsenfurts St. Andreas-Kirche. Er und sein Team haben sich was ganz Tolles einfallen lassen: Gebastelte Leuchtsterne, die den Herrnhuter Sternen in nichts nachstehen. Nur, dass sie viel günstiger sind. „Am Anfang ist das Basteln schon ziemlich schwer, aber dann kommt die Routine“, sagt der Ochsenfurter.

Sucht Ihr noch Geschenke? Ochsenfurts Adventsgässle bietet das Passende für jeden! Schaut mal hier und lasst Euch inspirieren!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Augen Eurer Jüngsten werden bei Bastelangeboten in und um die „Zuckerstube“, dem Wohnsitz der Ochsenfurter Symbolfigur, der „Zuckerfee“, leuchten. Und der eigene Wunschzettel kann auch gleich in der Zuckerstube abgegeben werden, denn die „Zuckerfee“ steht selbstverständlich in gutem Kontakt zum Christkind.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und bei Lea Hamm und Felix Hoffmann gleich nebenan finden Eure Kleinen dann auch noch waschechtes Drachenblut. Natürlich alkoholfrei. „Klingt doch viel besser als Kinderpunsch!“, findet Felix.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und in der Nachbarschaft bedient Alexander Brock die Gäste mit seiner Feuerzangenbowle. Rum nachgießen, auf den Zuckerhut, bis die Flammen zucken … ein Schauspiel für die Sinne und später für den Genuss. Viele kennen den Feuerzangenbowle-Mann. Denn Alexander gehört zum Ochsenfurter Karnevalsverein OCC. Trotzdem sagt er: „Es könnte mehr los sein!“

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und wenn man Glück hat, begegnet man den Nikolaus, begleitet von seinen zwei kleinen herzallerliebsten Engelchen. Fast alle Besucher haben das Glück, das Dreier-Gespann zu sehen. Denn der heilige Mann nebst Gefolge zeigt sich. Aber jetzt nicht weitersagen: „Er heißt Sebastian Metzger und kommt aus Ochsenfurt!“ Aber psssst, bitte!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Adventsgässle ist nach gestern nur noch heute am Sonntag, den 15. Dezember, von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Nichts wie hin! Und außerdem werdet Ihr alle von dem malerischen Städtchen wie alle Jahre wieder in einen ganz speziellen Weihnachts-Bann gezogen, der sich so nur in Ochsenfurt erleben lässt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auch heute am Sonntag wird Euch noch ein umfangreiches Programm aus Kunst, Musik und Theater geboten. Dazu gibt’s Feuershows, Kunstausstellungen und Puppentheater.

IMG_8647 (Large)

Und habt Ihr schon mal von dem Weihnachtsmann auf seinem Schlitten gehört? Ja, den gibt es! Sogar in einer der Gassen von Ochsenfurt! Im Eiltempo. Finden müsst Ihr ihn aber nun alleine!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ganz klar, der Weg am 3. Advent führt nach Ochsenfurt. Bequem ist die Stadt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – Bus und Bahn – zu erreichen.

IMG_8632 (Large)IMG_8602 (Large)IMG_8579 (Large)IMG_8555 (Large)

Veranstaltungsinfos für den Adventssonntag hier!

Fotos: Enric Boixadós

Veröffentlicht unter Germany, sl4lifestyle empfiehlt ... | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Die allerschönsten Kalender für 2020

Kalender gibt es in allen Formen und Farben. Die selbstgemachten Fotokalender mit mehr oder weniger gelungenen Bildern von Kindern, Enkeln und Großeltern kommen an, aber nicht immer. Sie sind zwar persönlich, aber nicht jeder möchte sich einen Monat lang jeden Tag an der Küchenwand oder im Wohnzimmer neben dem Bücherregal anschauen. Von Angesicht zu Angesicht! Ich dagegen liebe Kunstkalender und habe mich in den letzten Wochen auf die Suche gemacht. Entdeckt habe ich wunderschöne Exemplare, von denen ich Euch sechs vorstellen möchte.

3284600_20_000 (Large)

Wer liebt sie nicht, die fast unsterblich gewordene Romy Schneider? Es gibt so viele schöne Fotos von ihr, manchmal denke ich, wo kommen die denn alle her. Ein unerschöpflicher Fundus, aus dem sich auch der wundervolle großformatige Wandkalender jedes Jahr aufs Neue speist.
(Romy-Kalender 2020, Weingarten-Verlag, 29 Euro)

4260308357145_Druck (Large)Das liebe Leben oder Leben lieben zum in-die-Tasche-stecken? Wo gibt es denn so was? Genau, bei Stephanie Brall und Ann-Kathrin Blohmer – die Macherinnen des beliebten Lichtungen-Kalenders. Beide Frauen lieben das Leben und das Leben liebt sie. Und die beiden wissen, wie man mit schönen Dingen, kreativen Tipps und guten Gedanken ein wenig Glück in den Alltag bringt. In ihrem Taschen-Kalender für 2020 gibt es die unverwechselbare Welt der beiden Kreativen – mit übersichtlichem Wochen-Kalendarium zum Eintragen der wichtigsten Termine und monatlichen Auftaktseiten.
(Taschenkalender 2020, Droemer Knaur-Verlag, 10 Euro)

9783869134383 (Large)

Monumental ist er allein schon durch seine Größe von 70 x 100 cm: Der Ikonen-Kalender von Ars Vivendi. Es sind Legenden der Schwarz-Weiß-Fotografie, entstanden auf den Fotos von u. a. Henri Cartier-Bresson, Elliott Erwitt, Inge Morath und Dennis Stock. Die Meilensteine der Fotografie aus dem Haus der legendären Agentur Magnum sind Hingucker auf jeder großflächigen weißen Wand. Das Optimale, um minimalistischen Einrichtungsgenuss kunstvoll aufzupeppen.
(Ikonen 2020, Ars Vivendi-Verlag, 65 Euro)

23115_20_000 (Large)

Nichts wie raus! Das ist der unwiderstehliche Aufruf der neuen Rauszeit-Kalender auf 37 x 53,5 cm pro Blatt. Habt Ihr Lust, den Alltag hinter Euch zu lassen? Fehlt Euch dazu nur noch der Mut? Dann holt oder wünscht Euch den Posterkalender. Die Fernweh-Fotos im großen Format wecken Abenteuerlust und Sehnsucht nach Outdoor. Emotion pur!
(Rauszeit-Posterkalender 2020, Heye-Verlag, 19,99 Euro)

50x50_2020_Caffe_Vorschau-1 (Large)

Der bekannte Pecorino-Fotograf Toni Anzenberger kann auch ganz anders: Statt seinen Hund fotografiert er mal Kaffee und alles, was dazu gehört. Gemeinsam mit seiner Frau Christina Anzenberger-Fink lädt er zu einer genussvoll-aromatischen Reise ins Dolce Vita stilvoller italienischer Kaffeehäuser ein. Nicht nur für Italien-Fans, die vom nächsten Sommerurlaub träumen.
(Caffè d’Italia 2020, Ars Vivendi-Verlag, 29,90 Euro)

9783747200278 (Large)

Ihr liebt Literatur? Na klar! Sonst würden die meisten von Euch meine sl4lifestyle- Literaturkolumne nicht besuchen. Und hier findet Ihr sie auf einmal: Die ganze Welt der Bücher. Dazu poetische Zitate, atmosphärische Fotografien und die wichtigsten Ereignisse des Literaturbetriebs. Für alle Lesefreaks ein Muss!
(Literaturkalender 2020, Ars Vivendi-Verlag, 22 Euro)

 

 

 

Veröffentlicht unter Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

At the end of life

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„I had a friend who worked in a hospice and he said the only thing people talk about at the end, they don’t talk about their careers, their successes, what cars they had, they just talk about their loves or their regrets over their loves, that’s it. So I think that’s pretty telling on what we should be focusing on every day.“

Brad Pitt, Hollywood Actor

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit , , , , , , | 4 Kommentare

Souvenirs von Afghanistan

thumb_P1010072_1024

Als Embedded Journalist in Afghanistan. Nach 2013 und 2016 zum dritten Mal. Zum Glück bleibt mir auf dieser Reportagereise nach Masar-i Sharif ein wenig Zeit für landestypische Souvenirs. Viel Bewegungsfreiheit habe ich hier nicht. Zum Glück ist es trocken und mit rund 6 Grad auch nicht so kalt wie erwartet. Aber ich habe Thermohose, Anorak, Mütze, Schal und Handschuhe im Gepäck.

thumb_P1010073_1024thumb_P1010071_1024thumb_P1010070_1024thumb_P1010069_1024thumb_P1010062_1024thumb_P1010061_1024thumb_P1010060_1024

Veröffentlicht unter Afghanistan, Press, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Design Cakes by Gosha: Weihnachtstorten

Mein spezielles Weihnachtsangebot 2019 wird Deine Weihnachts-Kaffeetafel zu einem unvergesslichen Genuss für Dich und Deine Lieben machen!

Auch als Weihnachtsgeschenk oder als Geschenk-Gutschein erhältlich.

Eure Gosha.

Schokoladentorte „Nikolaus“

Photo_1573664333922 (Large)

Saftiger Schokoladenbisquit mit weißer Schokolade und einer Creme aus fruchtiger Himbeere.
Ø 18 cm

Winterliche „Vanille-Karamelltorte“

Photo_1573664017156 (Large)

Vanillebisquit mit einer köstlichen Karamellcreme und fließender weißer Glasur
Ø 18 cm

Traumhafter „Käsekuchen mit Ingwer“

Photo_1573664176355 (Large)

Cremiger Kürbiskäsekuchen mit Nüssen, verfeinert mit einem Hauch Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Nelken
Ø 20 cm

Mehr Infos und Bestellungen bei Gosha: designcakesbygosha@gmail.com

Unbezahlte Werbung.

Veröffentlicht unter Design Cakes by Gosha | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Liebeserklärung an Dublin

Irland 2018 (Large)

Cornelia Lohs über ihren neuen Dublin-Reiseführer: „Neben Menschen, die Stadt und Land geprägt haben, lernen Sie gesprächige Taxifahrer, Schutzheilige, saufende Literaten, Nobelpreisträger, eine fiktive Romanfigur und Moorleichen kennen sowie die Verrücktheiten der Dubliner, bei Eiseskälte ins Wasser zu springen, ein Pferd mit militärischen Ehren zu bestatten, an den Geist eines Erzbischofs zu glauben und sich Reichtum vom Berühren der Hand eines mumifizierten Kreuzfahrers zu versprechen. Sie begegnen der Blues-Legende Rory Gallagher, Irlands erster berühmter Rockgruppe Thin Lizzy, den Straßenmusikern der Grafton Street, U2 und Dublins erstem multikulturellen und schwulen Premierminister Leo Varadkar.“

„Ich liebe Musik und alles, was damit zusammenhängt. Was ich an dem Buch so toll fand: All diese Geschichten über die unterschiedlichen Bands und über die Musiker, die dahinter stecken. Das Buch war natürlich auf meiner letzten Reise nach Dublin Pflichtlektüre.“

Siggi Möser, Irland-Fan

111 GRÜNDE, DUBLIN ZU LIEBEN - Cover - 1003-1

Autorin und Reisejournalistin Cornelia Lohs kann es nicht lassen. Schon wieder ist ein großartiges Buch über ihr Traumland Irland erschienen. Diesmal hat sie sich auf Dublin beschränkt. Aber da gibt es soviel zu entdecken, dass die Lektüre durchaus kurzweilig ist. Und für Dublin-Liebhaber ist das Buch eh ein Muss.

Denn … die spinnen, die Dubliner: Sie feiern jährlich eine Romanfigur und einen Heiligen, der nicht mal vom Papst heiliggesprochen wurde. Sie haben ihre eigene Hymne, verwahren Napoleons Zahnbürste, errichten dichtenden Knastbrüdern ein Denkmal und geben ihrem Hauptpostamt den Status eines nationalen Heiligtums. Sie springen in Massen in die kalte Liffey, glauben an Geister, bestatten Pferde mit militärischen Ehren und widmen ihren Kobolden ein eigenes Museum.

In dem Werk werdet Ihr immer wieder Ereignissen und Persönlichkeiten aus dem Unabhängigkeitskampf begegnen: dem Osteraufstand, Michael Collins und Gräfin Constance Markiewicz, aber keine Angst, es warten keine langweiligen Geschichtslektionen auf Euch, sondern packende Abenteuer – lebendig erzählt. Aber das ist man von der Autorin ja eh gewohnt!

Also ab ins Reisepäck mit dem Insider. Dann wisst Ihr bestimmt mehr als die meisten Dubliner. Eine gute Recherche ist Connies Markenzeichen. Und hier hat sie diese mal wieder bewiesen!

Cornelia Lohs: 111 Gründe, Dublin zu lieben. Eine Liebeserklärung an die schönste Stadt der Welt, 224 Seiten, 14,99 Euro

Veröffentlicht unter Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Wirtschaftswissen leicht gemacht / Economy for everybody

Couverture Livre

Guillaume Liby ist Wirtschaftswissenschaftler und lebt in der Elfenbeinküste. Wir kennen uns seit 30 Jahren. Wir haben zusammen in den USA studiert. Seitdem sind wir Freunde. Jetzt habe ich erfahren, dass er ein Buch geschrieben hat. Über was? Natürlich über seine Leidenschaft: Die Ökonomie. Als Banker weiß er, dass ein Großteil der Bevölkerung davon nicht allzu viel Ahnung hat. Und genau da möchte er ansetzen: Wirtschaft für alle verständlich machen. Vor allem ist das Buch für Menschen im französisch sprechenden Teil Afrikas geschrieben worden. Damit sie besser verstehen, wie Wirtschaftssysteme in diesem Teil der Welt funktionieren. Das Lesen des Buches ist ein Muss für alle Interessierten. Denn immer wieder analysiert der Experte auch den westafrikanischen Markt und seine Mechanismen.

English: Guillaume Liby is an Economist from Ivory Coast. I know him for the last 30 years, because we have been studying together in the US. Since then we are friends. Now I got to know that he wrote a book. About what? Of course about his passion: The Economy. Working as a bank manager he knows that many people don’t have the knowledge to deal with the facts and risks of economy. Especially for those people in the French speaking countries of Africa he wrote the book. With the aim that people learn to understand how is the function of economic systems especially in this part of the world. The book is a Must Be for all those who want to understand how economy works over there. The expert Liby focuses and analyses – again and again – the market and its mechanism especially in West African countries.

Here he speaks in an Interview (English and French):

IN ENGLISH

Your stated goal for this book is to ensure everyone understands economics. Do you think that is possible and why do you want that?

I clearly believe it is possible for every citizen in this world to grasp all the economical concepts that shape our everyday life. After all, economics aims to organize how we produce and consume things in the society. This is not new. Every civilization through the ages has been doing that. The only difference is that things have become a little more complicated. Therefore, if you use logic to explain economic concepts, it is possible for everyone to understand how economy works.

I believe it is important that everyone masters those concepts to question proactively the government’s economic policies. Knowing that the ordinary citizen understands all the variables that move the economy, the government will be more inclined to do the right thing. This will reduce the margin of error for the benefit of the society as a whole.

In addition, I provide some advice to entrepreneurs to develop a winning strategy as well as to individuals. Advices on how best to manage their revenues and get ready for retirement.

You are then reaching out to every citizen?

Indeed. Although, there are valuable specific lessons for African countries, in Africa, we have been applying Keynesian economics with the thinking that big projects will spur growth and foster economic development. When that does not work, we turn to liberal economics with privatization, austerity, tight monetary policy etc. We have been doing this for years and poverty keeps rising.

In my book, I explain those concepts clearly. If one closes the last chapter, he sees for himself that those policies failed in Africa because the right environment is not in place. When you select the wrong contractor because of corruption, you end up with an undesirable output. The debt keeps then increasing and so does the poverty level.

The poverty cycle needs to be broken. Only if governments act in full transparency, then those policies that have been essential to the development in others parts of the world and can yield good results in the continent.

What is your take on the monetary relationship between the French and the African countries as members of the Zone Franc?

Those relations can be traced back to the colonial era. In the early 1960’s after the independence, the French government and its former colonies signed various agreements to govern commercial and political relationships. One of such key elements is the monetary agreement whereby the currency of the 14 African countries of the zone franc, called FCFA is pegged to the French Franc with foreign reserves from those countries managed by the French Treasury. Today, the FCFA is pegged to the EURO with a fixed exchange rate of 655,957 FCFA per one unit of Euro.

The FCFA is then governed by the rules of the fixed exchange regime. Of course each exchange regime, fixed or flexible, has its advantages and inconveniences. While the flexible regime might be suitable for developed countries with a larger share of world trade, the fixed regime could apply for developing countries. Therefore, in this regards, the fact that the FCFA is under a fixed exchange regime is not such a big issue. Other people might think different. But, this is the normal course of economic debates.

The issue that comes to the resentment is the fact that after almost 60 years of independence, 50 percent of foreign reserves of those African countries are still earmarked to be managed by the French treasury. This needs to evolve to reflect the current state of affairs in Africa where people are fighting for more independence.

Despite all of this, it is worth nothing that a new monetary agreement is being worked out by West African countries to create a new currency for the region. It is called the ECO. It is slated for circulation at the outset of the next decade.

What can you say about yourself?

I am from Ivory Coast. I lived and studied abroad. The great thing about the western world is the practice of knowledge sharing. I think that is something we Africans should do more. I have more than 25 years experience in banking. Bankers are at the cornerstone of what is happening in the economy and they should share their experiences for making society better. I have always wanted to add my contribution.

Guillaume Liby

IN FRENCH

Votre ouvrage ambitionne de rendre les mécanismes économiques compréhensibles pour tous ? pensez-vous que cela soit possible et pourquoi voulez-vous le faire?

Je crois fermement que cela est possible. Premièrement parce que l’économie n’est rien d’autre que le système d’organisation de la production et de la consommation dans une société. Or toutes les sociétés à travers les temps se sont toujours organisés pour bien répondre à ces deux objectifs. Si à notre ère, les choses se sont tout de même complexifiées, il n’en reste pas moins que la base demeure. Dans ces conditions, en expliquant les choses simplement selon la logique dont chacun d’entre nous est dotée, il est possible de rendre le fonctionnement de l’économie lisible pour tous.

Cela est d’autant plus important que les populations quel que soit leurs origines auront les mêmes informations et connaitront les critères qui permettent de prendre telle ou telle décision. Le dirigeant n’est plus seul à maitriser les concepts et dans ce cas il fera bien attention à la politique économique qu’il devra choisir. La marge d’erreur se rétrécie et c’est tant mieux pour la société.

Ce livre donne aussi des conseils pratiques aux entrepreneurs pour développer des stratégies gagnantes et aux ménages pour mieux gérer leurs revenus et mieux préparer leurs retraites.

C’est donc un ouvrage à caractère universel?

Oui tout à fait. Même s’il est possible d’en déduire des enseignements spécifiques pour l’Afrique.

En Afrique, et ce depuis des décennies, on estime qu’il faut lancer de grands travaux pour accélérer le développement économique. C’est la trame de la pensée Keynésienne. Ceci produit en effet des résultats à certaines conditions que nous expliquons dans le livre En Afrique, on remarque que ça ne marche toujours pas bien aussi qu’on l’aurait souhaité. Dès lors que ce constat est fait, on se tourne aussitôt vers des politiques d’inspiration libérales. C’est la rigueur budgétaire, les privatisations, la réduction de la masse monétaire. Ce Ping Pong est fait depuis des décennies et le continent s’appauvrit.

Ce que je propose est donc d’expliquer clairement ces concepts et lorsqu’après la lecture, vous maitrisez ces concepts, vous vous rendez tout de suite, et seul que ces politiques ne peuvent réussir en Afrique sans la mise en place de de pré requis fondamentaux, notamment l’instauration d’une transparence totale dans l’attribution et l’exécution des travaux et dans la gestion des finances publiques. Il faut sortir du cycle vicieux des travaux mal exécuté, qui alourdissent la dette et enfonce les pays dans la pauvreté. Appliquer des politiques monétaires à la Milton Friedman dans un environnement où plus de 80% de la population active vit dans la précarité n’est pas une solution. Les pauvres ne peuvent pas générer l’inflation.

Alors que pensez-vous des relations monétaires entre la France et les pays africains de la zone franc?

Ces relations datent de l’ère coloniale. Divers accords ont été signés au lendemain des indépendances pour légiférer les relations commerciales et politiques entre les nouveaux états indépendants et la France. Le sujet le plus visible et qui fait l’objet de tant de crispation est la question du FCFA qui est la monnaie commune à 14 pays de la zone franc.

Il s’agit d’une monnaie adossée à l’Euro par une parité fixe à hauteur d’un EURO pour 655,957 FCFA. Il s’agit donc d’un arrangement qui tombe sous le coup du régime de change fixe. Le régime de change fixe tout comme le régime de change flexible ont leurs avantages et ses inconvénients. Si le change flexible est adapté particulièrement pour les pays qui font le marché, c’est-à-dire qui disposent de gamme de produits variés dont la demande est forte, le change fixe peut être une option pour les pays à la périphérie du commerce mondiale. De ce point de vue, que le FCFA obéisse aux règles du change fixe ne me pose pas de problème. Le point qui attise par contre les rancœurs et qui devrait inviter tous les architectes de ce système à une profonde réflexion est le processus du compte d’opération, par lequel, les réserves internationales des pays de la zone franc transitent par les comptes du trésor français. Après près 60 ans de pratique, ce type de mécanisme semble désuet et nécessite une remise à plat en profondeur.

Ceci dit il y a une évolution for judicieuse en cours en ce moment qui est la création d’une nouvelle monnaie ouest africaine qui prendra en compte tous les pays de l’Afrique l’ouest. Cette monnaie est dénommée l’ECO et devrait voir le jour au début de la prochaine décennie.

Parlez-nous de vous?

Je suis un ivoirien qui a eu la chance de voyager et d’étudier à l’étranger. L’une des grandes forces des pays développés est le partage des connaissances. C’est ce que j’essaie de faire à travers ce livre. J’ai une expérience professionnelle de plus de 25 ans dans le secteur bancaire. Le banquier est à mon avis uniquement qualifié pour connaitre les interactions entre les différents agents économiques, leurs forces et faiblesses. Après tout, tout le monde se retrouve à la banque. C’est pourquoi il doit partager son expérience. Il ne s’agit pas seulement de parler des opérations purement bancaires mais surtout comment améliorer les flux économiques dans l’ensemble de la société. J’ai toujours aimé être utile et j’espère l’être avec le livre.

Guillaume Liby: Economie pour tous, 246 pages, 20 Euro. Ready to order? Here!

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Africa, Autoren zu Gast/Guest Authors, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen