August 26, 2017 – National Dog Day (USA)

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Hi Friends, remember! Today our US-Friends celebrate the National Dog Day. I have lots of fur friends over there. And what is the most important for me? My Lexi! She is my fiancée for a very long time now, and she lives currently in Las Vegas. I won’t meet her anymore but in my heart she lives forever.

I like to dedicate this day to our fur friends all over the world who never had such luck as Lexi and me. Just give them a short memory.

With Love!

Yours Gaston

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Warum nicht mal ein Huhn als Haustier?

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Direkt nach der Geburt entscheidet der Mensch über ihr Schicksal: Entweder droht die Vergasung, die Mast oder der Missbrauch als Brutmaschinen in engen, dunklen und überfüllten Käfigen. Würden wir die Sprache der Hühner verstehen, so würden sie uns fragen: Warum?

In Deutschland werden derzeit über 39 Millionen Hühner zum Zweck der Eierproduktion gehalten. Die Eierindustrie kennt die Antwort, denn für sie gehört das Quälen von Hühnern zum Prinzip der Gewinnmaximierung.

Die europäische Eierindustrie vernichtet jährlich rund 50 Millionen männliche Küken, indem sie die Tiere kurz nach ihrer Geburt vergast oder schreddert! Der Grund dafür: Männliche Küken gelten als „unwirtschaftlich“, da sie keine Eier legen und zu langsam Fleisch ansetzen. Laut Tierschutzgesetz ist das strafbar, für die Eierindustrie jedoch bisher ohne Konsequenzen.

Der Verbraucher glaubt, mit dem Griff zu vermeintlich artgerecht produzierten „Bio-Eiern“ aus „Bodenhaltung“ den Schaden für die Hühner zu begrenzen. Was er jedoch meist nicht weiß, wenn er im nächsten Regal zu Produkten wie Nudeln, Keksen oder Fertiggerichten greift: In all diesen Produkten sind Eier aus tierquälerischer Käfighaltung verarbeitet.

Und dabei sind Legehennen neugierige, lernfähige und intelligente Vögel, die bevorzugt in kleinen Gruppen von 5 bis 20 Hennen und einem Hahn leben. In Freiheit verbringen sie viel Zeit mit dem Erkunden der Umgebung und dem Aufspüren ihrer vielfältigen Nahrung.

Wie hier auf dem Hof meiner Freundin. Es sind ihre Haustiere. An all das musste ich dabei denken.

Eines der schwarzen Küken ist übrigens männlich und als Haustier abzugeben.

Hat jemand von Euch Interesse an dem noch jungen Hahn? Ihm würde eine schöne Wiese bestimmt gut gefallen. Ihr müsst ihn nur abholen. Bei Interesse einfach mal melden. Aber denkt daran, in Wohngebieten ist das Halten von Hähnen nicht erlaubt!

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Frauen und Mädchen: Wehrt Euch!

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„Unser Weg erfordert Mut. Doch am Ende teilen wir ein Glück.“

Waris Dirie

Immer noch ein Thema und aktueller denn je. Migranten bringen auch ihre Traditionen mit nach Europa und vielerorts gehört die Beschneidung leider immer noch dazu. Besonders in den muslimischen und archaischen Kulturen Afrikas. Ich habe in Benin, Westafrika, gelebt und selbst Frauen kennengelernt, die davon betroffen waren und immer noch sind. Frauen wie Ntailan Lolkoki. Frauen, die nicht so mutig waren, um darüber zu schreiben, zu erzählen oder dagegen zu rebellieren. Umso mutiger ist dieses Buch nun!

Ntailan wuchs in einem Dorf in der Nähe von Barsaloi im Norden Kenias auf. Mit zwölf Jahren wurde sie nach den Traditionen ihres Stammes beschnitten. Die Massai Ntlaian fühlt sich seitdem fremd in ihrem Körper. Als sie in Nairobi einen jungen Mann kennenlernt, folgt sie ihm nach Deutschland. Sie heiraten, die Ehe scheitert jedoch, denn Sex ist und bleibt ein Albtraum für sie.

Nach der Trennung flüchtet Ntailan sich in die Glitzerwelt der Reichen, doch in ihrem Herzen ist es dunkel. Sie bleibt eine Fremde in ihrem Körper, ohne Gefühl für sich selbst. Ängste und Depressionen verfolgen sie, bis sie durch Waris Dirie von der Möglichkeit einer Rückoperation hört. Ntailan wagt den Schritt und spürt erstmals das Glück einer Frau. Strahlend vor neuer Lebensfreude, entdeckt sie ihre Kreativität und beginnt ein Leben, in dem sie endlich Erfüllung findet.

Heute lebt die Künstlerin in Berlin und engagiert sich u.a. für das Desert Flower Center, gegen Gewalt an Frauen und gegen Beschneidung.

Schon am Wochenende könnt Ihr es lesen. Einfach auf die Links klicken und bestellen!

Ntailan Lolkok: Flügel für den Schmetterling, 272 Seiten, 16,99 Euro, E-Book: 14,99 Euro.

 

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Meine Heimat: Mainfranken – Weinfranken, Teil 2

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Gestern habe ich Euch schon auf einen kleinen Streifzug mitgenommen. Heute geht es weiter. Kommt einfach mal vorbei in Mainfranken!

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Fotos: Enric Boixadós

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Meine Heimat: Mainfranken – Weinfranken, Teil 1

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Kommt einfach mit auf einen Streifzug durch Unterfranken. Hier bin ich aufgewachsen und lebe ich. Mehr Infos über Mainfranken hier!

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Fotos: Enric Boixadós

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Von der Magie des langsamen Reisens

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Ich habe gar nicht daran gedacht, Euch am letzten Donnerstag – meinem Lese-Donnerstag – ein Buch zu empfehlen. Heute habe ich dafür etwas schönes entdeckt, das Lust macht auf Reisen und Abenteuer. Passt auch gerade perfekt, da ich mich selbst bald wieder auf den Weg begebe.

Langes Zugfahren macht etwas ganz Besonderes mit dem Reisenden. Ich habe es immer sehr genossen, früher mit der Bahn anzureisen. Zugegeben, damals hatte ich auch noch etwas mehr Zeit bzw. die Uni-Ferien waren lang.

Der dänische Autor Kristian Ditlev Jensen hat auf zwölf verschiedenen Bahnfahrten alle Kontinente durchquert. Was das Zugfahren mit ihm gemacht hat, erfahrt Ihr neben vielen anderen Dingen in diesem köstlichen Reisebuch. Jensen fängt nicht nur eindrücklich die Bilder ein, die an seinen Augen vorüberziehen, er philosophiert auch übers Kofferpacken, über die Vor- und Nachteile des Alleinreisens, über italienische Tomatensoße, buddhistische Taxifahrer und darüber, dass man beim langsamen Reisen vor allem bei sich selbst ankommt. Also, ein Buch, dass Euch auf Eurer nächsten Reise bestimmt ein guter Begleiter sein wird!

Kristian Ditlev Jensen: Auf Schienen um die ganze Welt. Von der Köstlichkeit des langsamen Reisens, 224 Seiten, 22 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

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Manchesters historisches Bade-Juwel

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In Manchester gibt es die Victoria Baths im Art Deco-Stil. Für mich als Schwimmbad-Fan war der Besuch ein absolutes Muss. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Die Schwimmhallen wurden 1906 eröffnet und dienten damals dazu, der ärmeren Bevölkerung ohne eigenes Bad eine Waschmöglichkeit zu bieten. Doch nicht nur das.

Bald wurde die Anlage der Stolz der Stadtbevölkerung. Es gab drei große Pools, türkische und russische Bäder, prachtvolle Glasmalereien auf den Fenstern und eine Wohnung für den Hausmeister. Zum ersten Mal durften hier im Jahr 1914 Frauen und Männer gemeinsam schwimmen.

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Sunny Lowry, die später den Ärmelkanal durchquerte begann hier ihre Schwimmkarriere, genau wie John Bedford, der 1934 bei den Schwimmeuropameisterschaften in Magdeburg den Titel im Rückenschwimmen gewann.  Sehr zum Entsetzen von Adolf Hitler, der den Deutschen Ernst Küppers favorisierte. 1993 wurden das Victoria-Bad schließlich geschlossen, doch ein Freundeskreis strebt die Wiedereröffnung so bald wie möglich an. Dazu werden Spenden gesammelt und die leeren Schwimmhallen für Festivitäten und Hochzeiten vermietet.

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Vergesst nicht, die Victoria Baths bei Eurem Manchester-Besuch mit einzuplanen. Es lohnt sich!

Victoria Baths
Hathersage Road Chorlton-on-Medlock
Manchester M13 0FE

Mehr über Manchester in meiner Reportage. Hier!

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Es macht Spaß, das Victoria-Bad zu entdecken!

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