La Dolce Vita

„Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. „

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Militärhafen Limassol, Zypern: Ankunft

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Gegen Mittag liefen wir auf der „Braunschweig“ in den Hafen von Limassol auf Zypern ein. Unsere Mission war fast beendet. Wir sahen die deutschen Blauhelm-Soldaten Spalier stehen. Die Schiffshupe ertönte. Das Gefühl, das mich überkam, war fast feierlich.

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Ich hatte anstrengende, aber interessante Tage hinter mir im Libanon. Dort besuchte ich als Reporterin die Friedensmission der Vereinten Nationen UNIFIL. Abschließend hatte ich im deutschen Camp im Militärhafen von Limassol noch ein Gespräch mit Axel Schrader, dem Leiter des deutschen UNIFIL-Kontingents.

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Fotos: Enric Boixadós

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Freedom is the start of happiness

P1110961 (Large)Travel has taught me more about the world than anything else. I experienced travelling by myself first hand and thus I will always remember it. Long time ago I stopped relying on others and learned to rely only on myself. This was the biggest life lesson for me. Out of this reason I do often prefer to travel alone. I know if all else fails, I can make it on my own. And learning to rely on myself was one of the most rewarding experiences of my life.

I am not the same having seen the moon shine on the other side of the world.
Mary Anne Radmacher

I had also bad times in my life. I lost my mother in an early age and some other persons who meant a lot to me. There is a proverb which says “Time heals everything”. I don’t believe it to be so much about time, but about what I do with that time. Now I can say that I do live life to the fullest and with my whole heart.

If you do what you love, you’ll never work a day in your life.
Marc Anthony

Being a journalist was always the dream of my life. From a very early age. I worked on it and I got to it.

P1050371 (Large)My mother knew my passion from the very beginning: Writing. And she always thought for an accomplished life, the most essential thing was independence. Don’t depend on anyone, she’d say to me, that’s freedom. And freedom, that’s the start of happiness. Simple as that. So she encouraged me to start writing young.

Now I can say that almost everything I do is with effort and passion. I can’t tell you how rewarding it is to say that I do my work every day and most of the time I really love it. Most of the time … with a few exceptions!

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Kurz nachgebellt: Love from Cloud 9

IMG_4271 (Large)This morning, I woke up, the wind was caressing my ears, I smelled the roses in the garden near my bedroom and I felt happy. I had to smile …

Friends, wherever you are, have a great weekend!

With Love from Cloud 9!

Yours, Gaston.

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Cyprus Photo Diary

 

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Being in Cyprus was like a dream. The smell of the ocean air was wafting in the air. Stunning beauty was everywhere. Adventure and vibrant life was always around the corner.

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24 Stunden auf der „Braunschweig“

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Überfahrt von Beirut nach Limassol, Zypern mit der Korvette „Braunschweig“ im Rahmen der UNIFIL-Mission. Vom Beiruter Militärhafen aus setzten wir mit dem Beiboot zum Schiff über. Bis morgens um 4 Uhr war die „Braunschweig“  im Einsatzgebiet unterwegs, dann nahm sie Kurs auf Zypern.

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Ich habe noch nie diese Farben gesehen, die das Meer zwischen dem Libanon und Zypern dem Auge bietet. Was für ein Tiefblau, das schon fast in ein Zyklam übergeht. Das Mittelmeer soll hier 3 Kilometer tief sein. In einer Koje habe ich im Stockbett übernachtet. Es war für mich ein sehr ungewöhnliches Erlebnis. Eine Kreuzfahrt ist es ja bei weitem nicht! Ein paar fotografische Eindrücke habe ich mitgebracht.

Funkspruch für die „Braunschweig“: „This is United Nations Warship F 260“.

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UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon)

Die Friedensmission unterstützt die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See aus zu verhindern. Sie begann nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006. Der Maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei.

Fotos: Enric Boixadós

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Journalistenreise Libanon

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Während der UN-Mission im Libanon standen uns drei Fahrer und verschiedene Geländewagen zur Verfügung. Sie holten uns vom Hotel ab und brachten uns am Abend zurück. Wir fuhren nur in gepanzerten Fahrzeugen (Gewicht etwa 5 Tonnen!) durch die Gegend. Eine Vorsichtsmaßnahme, sagte man mir. Irgendwie paradox! Denn am Abend, dann ganz privat, nahmen wir uns normale Taxis, um das Nachtleben von Beirut zu erkunden!
Oder wir fuhren mit einem Bekannten in seinem kleinen klapprigen Leihwagen in die Berge …

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Naqoura – Brennpunkt im Südlibanon

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Naqoura im Süden des Libanon. Oder nördlich von Israel. Wie auch immer – egal! Weiße Häuser schmiegen sich an die zerklüftete Felsküste vor der türkisblauen See. Wellen mit weißen Schaumkronen tosen an den Strand. Unaufhaltsam. Die Melodie des Meeres. Ein ewiges Auf und Ab. Es könnte der perfekte Urlaubsort sein. Wenn die Stacheldrahtbarrieren nicht wären! Hier liegt das UN-Hauptquartier im Libanon, das ich als Journalistin besuche.

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Die Situation zwischen den beiden Staaten ist fragil. Oder angespannt. Immer noch. Schon wieder. Unentwegt. Unabdingbar ist daher die Mission UNIFIL. Sie ist eine der ältesten friedenserhaltenden Einsätze der Vereinten Nationen und besteht seit 1978. UN-Blauhelmsoldaten überwachen seitdem die Einhaltung des Waffenstillstands an der 121 Kilometer langen „Blue Line“ (Blaue Demarkationslinie) zwischen den beiden Staaten.

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Es gibt rund 10.500 Blauhelme aus 39 Nationen, die im erweiterten Marine-Einsatzverband UNIFIL im Libanon und in Limassol auf Zypern stationiert sind. Der Einsatz des Flottenverbandes geht auf den 33-Tage-Krieg oder Zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 zurück. Nach der Entführung von zwei Soldaten und dem Beschuss israelischen Territoriums marschierten israelische Truppen in den Libanon ein und blockierten die Seewege. Kein Schiff kam mehr rein oder raus. Der Premierminister ersuchte die Vereinten Nationen (UN) um Hilfe bei der Sicherung der Seegrenzen. So wurde der Einsatz als Maritime Task Force legitimiert. Die Blockade endete mit Ankunft der UN-Schiffe. Damit war der erste Schritt zur Friedenssicherung getan. Soviel zum Hintergrund.

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Doch der Schein trügt. Man spreche zwar vom Waffenstillstand, doch es herrsche immer noch Krieg zwischen den beiden Ländern. Ich erfahre von libanesischen Schäfern, die mit ihrer Herde in israelisches Hoheitsgebiet vordringen. Aus Versehen oder absichtlich, wer weiß das schon. Das Land ihrer Väter, auf das beide Seiten bestehen. Es ist kompliziert. Es gibt festgesetzte Schafe, die erst durch Vermittlung ein oder mehrerer Blauhelm-Soldaten wieder zurück zur Herde dürfen. Ich höre von zwei libanesischen Jugendlichen, die die Linie überschritten und festgehalten wurden. Da musste von Seiten der Schutztruppe ganz schnell verhandelt werden, um keinen Konflikt ausbrechen zu lassen.

Oder die Grabstätte auf der blauen Linie. Sie ist für Juden und Muslime von gleichem Maß an religiöser Bedeutung. Von israelischer Seite werde behauptet, Rabi Ashi sei hier bestattet, die libanesische dagegen beharrt auf das Grab ihres religiösen Führers Sheikh Abbad. Fingerspitzengefühl ist gefragt, auch wenn manche Gegebenheiten doch sehr paradox sind.

Für mich war es auf alle Fälle eine sehr interessante Begegnung.

Fotos: Enric Boixadós

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