La Dolce Vita

„Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. „

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Großglockner Hochalpenstraße

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Hinein ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner auf 3.798 Metern und seinem Gletscher, der Pasterze. Es geht entlang der 48 Kilometer Hochalpenstrasse mit 36 Kurven mit einem Höhenanstieg bis auf 2.571 Meter. Wir durchqueren eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, mächtigen Felsen und dem ewigen Eis bis zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Und ich habe auch mal wieder Schnee gefühlt! Übrigens, ein Paradies für Cabrio-Fahrer, Mountainbiker, Rennradler und Biker! Probiert es aus! Der Sommer hat gerade erst begonnen!

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Und hier die Diashow mit weiteren Sehnsuchtsbildern! Genießt sie! Es riecht nach frischen Almwiesen und weiter oben nach Schnee.

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Fotos: Enric Boixadós

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Trend des Tages – 27. Juni 2017

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Schon mal im Heu geschlafen? Nein? Dann unbedingt ausprobieren! Aber: Nichts für Allergiker!

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Ansichtssache

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Handverfasste Texte kombiniert mit opulenter Optik: Urlaubsgrüße per Postkarte kommen einfach am besten an.

„Schreib mal wieder!“ Wir erinnern uns noch an diesen Satz und seine Ursprünge irgendwann in den 1980er Jahren. Die Deutsche Post hat damit erfolgreich fürs Briefe- und Postkartenschreiben geworben. Jetzt greift der Slogan aufs Neue: Als charmantes Lebenszeichen aus mehr oder weniger entfernten Reise-Destinationen. Die klassische Ansichtskarte ist gefragt wie nie.

Insgesamt 210 Millionen Postkarten beförderte die Deutsche Post im Jahr 2014. Auch weltweit setzen immer mehr Reisende auf die Postkarte. Die rund 670.000 Mitglieder des internationalen Postcrossing-Projektes haben einander schon mit mehr als 40 Millionen Karten erfreut.

Ich schreibe meine Karten nur an Sammlerinnen und Sammler bzw. gute Freunde, die sie aufheben. Gefragt sind vor allem Mehrbildkarten bzw. Collagen örtlicher Highlights. Russische Touristen zum Beispiel mögen goldgeprägte Designs und Asiaten die Motive von Schloss Neuschwanstein oder die Loreley. Deutsche Kartenfans mögen immer mehr Naturfotos mit regionalen Sprüchen. Na, dann schreibt mal wieder!

Wie sieht es bei Euch aus? Welches sind Eure bevorzugten Postkartenmotive?

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Das Großglockner-Bergmassiv ist ein beliebtes Postkarten-Motiv.

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Bergliebe de Luxe im Alpenwelt Resort in Königsleiten

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Aufgewachsen ist er in den Bergen. Hoch droben. Die Sommer verbrachte er in einer Schutzhütte am Fuße des Großglockners. Und da gibt es noch etwas, das sein Leben geprägt hat: Mit 6 Jahren hat er zum ersten Mal den Großglockner bestiegen – damals als jüngster Österreicher – gemeinsam mit seinem Vater, dem Hüttenwirt. Auch heute will Hannes Kröll-Schnell noch hoch hinaus. Mit dem Alpenwelt Resort in Königsleiten. Auf über 1.600 Meter. Das musste sein. Ganz hoch droben.

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In diesem 4 Sterne Spa- und Wellnesstempel für die ganze Familie fühlt er sich wohl. Es ist sein Domizil, Heimat und Arbeitsplatz zugleich. Und hier ist er den Bergen nahe. Seinen Bergen. „Im Tal könnte ich nicht leben.“ Er deutet auf den nahen Lift. „Mein Großvater hat hier den ersten Skilift gebaut.“ Der Tourismus sei erst später, zu Beginn der 1970er Jahre, nach Königleiten gekommen. Die Hütte am Großglockner wurde längst abgerissen. „Hinaufgehen, wo sie stand, nein!“ Der 40-Jährige schüttelt den Kopf. „Das würde mir noch heute das Herz brechen.“

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Hannes Kröll-Schnell: „Im Tal könnte ich nicht leben.“

Die Träume seiner Kindheit hat er sich mit diesem Hotel erfüllt. „Hier habe ich meinen Platz wiedergefunden“, betont er. „Die Berge haben eine wahnsinnige Ausstrahlung und gleichzeitig sind sie sicher wie eine Festung.“

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Der Schlüssel zu den Annehmlichkeiten des 4-Sterne-Hauses trägt jeder Hotelgast am Handgelenk. Das hellblaue Bändchen ist der Türöffner ins Wellness-Paradies. Ganz oben auf dem Dach die große Terrasse mit Blick auf das verschneite Bergmassiv der Zillertaler Alpen. Gleich darunter der Infinity Pool mit Innenbecken und Panorama-Außenbecken. „Mit 25 Metern ist er der längste Hotelpool im Zillertal“, sagt Stefanie Lachmayer. „Mit Wohlfühltemperatur von 30 Grad!“ Sie arbeitet hier und kommt aus dem nahen Krimml. „Ein Muss sind die Krimmler Wasserfälle mit einer Fallhöhe von 380 Metern“, lautet ihr Ausflugstipp. Es sind die höchstgelegenen Fälle in Europa, weltweit stehen sie an fünfter Stelle. Doch auch die Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz-Josefs Höhe am Großglockner und zum ewigen Eis der Gletscherwelt ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern der reinste Fahrgenuss. Und auf dem nahen Jodel-Wander-Weg werden einfache und traditionelle Jodler zum Nachsingen angeboten. Hier können Urlauber aus dem Flachland ihr Musiktalent entdecken. Außerdem für die Wintersportler: Zwei Skiabfahrten liegen direkt am Hotel.

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Ein Stockwerk unter dem Pool befindet sich der Spa-Bereich mit Salzgrotte, Dampfbädern, mehreren Saunen, zwei Heubetten und Relax-Räumen. Fast immer mit dabei: Der Blick auf die Berge. Mitarbeiterin Barbara Hollaus füllt täglich verschiedene trockene Kräuter in den Aufgussbereich der Panorama-Sauna. „Zur Entspannung“, sagt sie. Tatsächlich, was für ein Aroma! Vom Saunabereich geht es nach draußen, einen kleinen Pfad entlang zum Bärensee. Das Eintauchen in das kühle Wasser tut gut. Bergsicht inklusive. Wer Lust hat, kann hinauf zur kleinen Hotelkapelle wandern. Nebenan grasen Kühe auf der Weide. Bergliebe de Luxe. Genau so, auf den Punkt gebracht.

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Barbara Hollaus mit ihrem Kräuter-Ensemble.

Hotelwirt Hannes hat alles selbst entwickelt und umsetzen lassen. Das Interieur, das Konzept der kulinarischen Vielfalt für die ganze Familie, die Idee mit der Schatzi-Bar, der Vinothek, der Heart Rock Lounge und dem Heart Hotel Shop neben der Rezeption.

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Stimmig ist es, Modernität wechselt sich mit Tradition ab, im Gleichklang. Im Haus hängen historische Fotomotive, ästhetisch in schwarz-weiß oder sepia dargestellt, Alpinisten, Impressionen aus dem Bergbauern-Leben von einst, Skifahrerinnen und Skifahrer aus vergangenen Jahrzehnten.

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Und dann gibt es die Kinderbetreuung, den Streichelzoo, einen speziellen Abenteuer-Schwimmbereich für die Jüngsten. Genussurlaub für die ganze Familie, egal ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Und es kann durchaus passieren, dass Hannes als DJ beim Après Ski selbst auflegt. Denn eine Musik-CD mit cooler Lounge-Musik hat er auch herausgebracht. Doch das ist ein anderes Thema, nämlich eines für die Wintertage am Berg.

Jetzt ist auf 1.600 Metern nur Ruhe und Erholung angesagt, in einer nebel- und pollenfreien Umgebung mit den Bergen als Kraftspender. Ehefrau Susi hilft beim Hotelbetrieb mit. Als dreifache Mutter kennt sie die Wünsche der Gäste. „Sie ist auch am Berg aufgewachsen, „wir beide sind aus dem gleichen Holz!“, lacht Hannes.

Ausleihen von E-Bikes gehört zum Hotelangebot. Die Gästezahl in dem Lifestyle Family Spa Hotel liegt bei jährlich 40.000 Übernachtungen, in erster Linie sind es Deutsche und Holländer.

Und übrigens: Hunde sind willkommen. Kosten 20 Euro pro Nacht inklusive Hundebett, Futter- und Trinknapf.

Das Alpenwelt Resort ****
Family – Lifestyle – SPA
Königsleiten 81
A-5742 Königsleiten, Österreich
Telefon: +43 6564 8282
alpenrose@alpenwelt.net
http://www.alpenwelt.net

Zur Diashow:

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Fotos: Enric Boixadós

Lesetipps für den Aufenthalt im Alpenwelt Resort. Falls Ihr es spannend mögt gibt es hier ein paar erstklassige Krimis aus Tirol!

Georg Haderer: Sterben und sterben lassen

Bernhard Aichner: Totenrausch

Joe Fischler: Veilchens Blut

Lena Avanzini: Tirolerwut

Lina Hofstädter: Satansbrut

Der Aufenthalt wurde vom Alpenwelt Resort in Königsleiten unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

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Kurz nachgebellt: Kollege Hund

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Früher hat mich Frauchen manchmal ins Büro mitgenommen. Und heute, in der Tat, gibt es den „Tag des Bürohundes“. Der ist ganz offiziell. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. veranstaltet immer am 29. Juni, also in einer Woche, den Aktionstag „Kollege Hund“. Und Der Bundesverband Bürohund e.V. (BVBH) ruft schon heute am 23. Juni 2017 zum „Bring-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit“-Tag – kurz: Bürohundtag – auf.

Wieso das Ganze? Ganz einfach: Hunde sind Studien zufolge gut für das Arbeitsklima. Man munkelt, sie könnten sogar Burnout vorbeugen. Sowohl der Deutsche Tierschutzbund als auch der BVBH wollen die Idee vom Bürohund mit ihren Aktionstagen verbreiten.

Achtet dabei unbedingt auf die glückliche Hund-Mensch-Beziehung am Arbeitsplatz. Bitte kommt nicht unangekündigt mit dem vierbeinigen Kollegen ins Büro. Chef und Kollegen sollten informiert und einverstanden sein – was Haustiere am Arbeitsplatz angeht, sind die Beschäftigten in Deutschland zwiegespalten.

Auch auf Hundehaar-Allergiker im Team müsst Ihr unbedingt Rücksicht nehmen. Nicht zuletzt sollten nur gut sozialisierte Hunde mit zur Arbeit kommen, die mit der Situation auch zurechtkommen. Also solche „Kollegen“ wie mich!

Das ist übrigens mein Büro-Dress. Schlicht und hinreißend. Eleganz ist eben Charaktersache! Wuff!!

Passt gut auf Euch auf!

Euer Gaston von Wolke 9

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Die große Angst vor dem Vergessen

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Donnerstag ist Büchertag! Mal wieder. Heute geht es um ein ernstes Thema, das uns alle betreffen kann.

Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann.

Ich denke wir alle machen uns darüber Gedanken. Und klar, davor haben wir auch Angst. Gunter Sachs hat sich scheinbar aus diesem Gefühl heraus umgebracht. Andere nehmen ihr Schicksal an, warten ab, bis das große Vergessen, die Dunkelheit eintritt. Die Eltern einiger meiner Freunde sind betroffen. Ich bekomme es zum Glück nur am Rande mit. Bis jetzt.

Die große Angst vor dem Vergessen beschäftigt eine ganze Generation – das Schicksal „Alzheimer“ trifft Menschen vermeintlich wahllos. Dabei kristallisiert sich inzwischen immer deutlicher heraus: Lebensstilfaktoren haben Einfluss auf Entstehung und Verlauf dieser demenziellen Erkrankung.

Eine Tasse Kaffee zuviel, zu wenig Zucker im Blut – kleine Ernährungsänderungen, und schon werden viele Menschen fahrig, nervös und unkonzentriert. Trotzdem kümmert sich die Hirnforschung erstaunlich wenig um die Ernährung. Der Arzt Dr. Peter Heilmeyer und die Ökotrophologin Ulrike Gonder setzen genau hier an: Sie zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und langfristig guter Funktion unseres Denkorgans gerade im Hinblick auf die Alzheimer–Erkrankung. Die frohe Botschaft lautet: Jeder kann etwas gegen das Vergessen tun!

„Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ – natürlich sind gesellschaftliche und intellektuelle Stimulanz sowie Bewegung eminent wichtig für die Hirnfunktion – die angemessene Nahrungsversorgung spielt aber ebenso eine entscheidende Rolle. Allerdings ist es nicht das Brot, das hier an erster Stelle steht. Klar ist: Brot ist es wohl kaum, das sich auf die dauerhafte geistige Klarheit auswirkt.

Hilfreich sind vielmehr kohlenhydratreduzierte Ernährungsweisen, wie die seit vielen Jahren bekannte LOGI-Methode: „LOGI plus Kokosnuss“ ist das Kurzrezept der Autoren – eine spezielle Low-Carb-Ernährung, kombiniert mit der positiven Eigenschaft des Kokosöls. Daraus entwerfen Peter Heilmeyer und Ulrike Gonder eine Lebensweise, die nach vielen ausgewerteten internationalen Studien und Erfahrungen in der Praxis Gesundheit und vor allem geistiges Wohlbefinden im Alter verspricht.

Konkrete Ernährungsempfehlungen, die den Spaß am Essen nicht mindern, versprechen deutliche Erfolge. Unterstützt von ausreichend Schlaf, maßvoller Bewegung und naturnahen Lichtverhältnissen lässt sich so die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, senken.

Dr. Peter Heilmeyer, Ulrike Gonder: Essen! Nicht! Vergessen!, 192 Seiten, 15,95 Euro

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr Erfahrungen mit Alzheimer gemacht?

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Main Insel Bad Ochsenfurt – ein Platz zum Verweilen

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Schwimmbäder waren für mich immer Sehnsuchtsziele. Und sie sind es noch. Zum perfekten Sommer gehören endlose Nachmittage im Freibad dazu. Und außerdem ein gutes Buch, eine fast leere Schwimmbahn und eine Freundin zum Plaudern an der Seite. Das sind die Tage, von denen ich im Winter träume. Und sie kommen jedes Jahr zurück, mal früher, mal später.

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Fast direkt vor meiner Haustüre liegt das Main Insel Bad im unterfränksichen Ochsenfurt. Direkt am Fluss mit Heckenblick auf die Schiffe. So etwas ist Urlaubsidylle pur.

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„Ich arbeite gerne im Freien“, sagt Bademeister Siggi Pregitzer.

„Am liebsten sind mir die Badegäste, die nicht auffallen“, schmunzelt Bademeister Siggi Pregitzer. Also genau die, die zügig ihre Bahnen schwimmen und ein wenig Ruhe auf der Liegewiese suchen. Jugendliche müssen dagegen öfter zur Vernunft gebracht werden. „Einige von ihnen haben zu viel Blödsinn im Kopf. Dazu gehört, dass sie das Wasser auf der Rutsche stauen, durch die Hecken hüpfen oder vom Beckenrand springen“, sagt der 57-Jährige.

Der Bademeisterjob den Sommer über gefällt ihm. „Ich bin gerne im Freien. Außerdem mag ich den Kontakt zu Menschen.“ Wörtlich sogar, denn einmal hat der geprüfte Rettungsschwimmer „einen Gast rausgeholt und wiederbelebt bis der Notarzt kam“. Später hat sich der 72-Jährige bei seinem Retter bedankt. Überhaupt könnten viele Jugendliche nicht schwimmen, bemängelt der gebürtige Auber. „Und bei denen, die es können, lässt der Stil zu wünschen übrig. Die wenigsten schaffen 100 Meter am Stück.“

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Für ihn sei es „das schönste Freibad in der Region“. Erst 2014 wurde die Anlage komplett renoviert. Neben einer Liegewiese gibt es insgesamt drei Pools: Das Schwimmerbecken ist 50 Meter lang, hat einen Sprungturm mit einem Ein-  bzw. Drei-Meter Sprungbrett und eine maximale Tiefe von 3,70 Metern. Das große Nichtschwimmerbecken hat eine Rutsche und ist 0,65 bis 1,20 Meter tief. Und für die Kleinen gibt es ein Planschbecken mit einem Rutsch-Elefanten und Sonnensegel.

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Am Kiosk bedient Anja Budig. „Der Renner sind unsere Pizzen und Salate“, sagt sie. „Und Pommes gehen bei den jungen Gästen natürlich immer.“ Sie kennt ihre Stammgäste, die bei schönem Wetter täglich kommen. Wie Peter Knorz, der ganz früher häufig am Beckenrand saß und den hübschen Mädels nachguckte. „Und wenn er imponieren wollte, hat er vom Dreier einen Salto gemacht“, ergänzt Dieter Endres.

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Beide sind Ochsenfurter und erinnern sich noch gerne an den ersten Badebetrieb im Sommer 1958. „Damals schwammen wir im Main, und ein Baumstamm hat den Schwimmer- vom Nichtschwimmerbereich abgetrennt. Das war eine klare Linie, die jeder kannte“, betont Endres. Er lacht, als er erzählt, dass die ganz Mutigen früher zu den Schiffen geschwommen und sich hochgezogen haben, um bis ins nahe Frickenhausen als blinde Passagiere mitzufahren.

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Dr. Bernhard Zeitz holt sich einen Kaffee. „Das Bad ist tipptopp“, ergänzt er. Ihm gefällt, dass die Liegestühle der Gäste in Holzschuppen sicher verwahrt werden können. „Als ich noch gearbeitet habe, bin ich gerne auf eine Stunde ins Bad gekommen. Halbe Stunde schwimmen, halbe Stunde schlafen“, erinnert er sich.

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Anja Budig holt den Flammkuchen aus dem Ofen. „Der ist ganz neu im Angebot!“ Ihr gefällt besonders die familiäre Atmosphäre im Insel Bad und die Sauberkeit. Ihre drei Kinder sind oft dabei „Meine Kleinen melden sich stündlich einmal bei mir, dann passt das schon!“

Auf ins Schwimmbad nach Ochsenfurt. Für Bernhard, Dieter und Peter ist und bleibt es das Schönste im ganzen Frankenland.

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Main Insel Bad
Frickenhäuser Straße 35
97199 Ochsenfurt
Telefon: 09331 2600

Öffnungszeiten von Mai bis September bei Lufttemperaturen über 15 Grad Celsius.

Und hier noch ein paar Lesetipps passend für das Insel Bad!

Ulrike Ratay, Martin Siebmann: Reise durch Mainfranken

Leander Sukov: Schöne kleine Stadt. Ochsenfurter Rundgang. Eine Novelle

Blythe Lucero: Schwimmen – Die 100 besten Übungen

Fotos: Enric Boixadós

Ochsenfurt: Von der Grünsfelder’schen Badeanstalt zum Main Insel Bad

Altes Freibad am Main

Bereits seit ca. 1920 gab es ein Flussbad, das rechtsmainisch, unterhalb – also westlich – der Alten Mainbrücke von dem Fischer und Schiffer Clemens Grünsfelder privat betrieben wurde. In dieser „Grünsfelder’schen Badeanstalt“, die später an die Insel oberhalb der Alten Mainbrücke verlegt wurde, durften ganztags die Erwachsenen baden. Zwischen 14 und 16 Uhr war Einlass für die weibliche, von 16 bis 18 Uhr für die männliche Jugend. 8 Mark kosteten Familiendauerkarten im Jahr 1952. Ein Fährschelch brachte zu dieser Zeit die Badegäste auf die Liegewiese auf der Maininsel. Quelle Foto: Helmut Rienecker

 

 

 

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