La Dolce Vita

Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. 

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Wie Freunde Euch dabei helfen, gesund zu bleiben!

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Noch nie waren Freunde so wichtig wie heute. Ein Großteil der Deutschen sieht sie wie ihre zweite Familie. Denn Freunde kann man sich aussuchen, die Familie nicht. Außerdem geht die Zahl der Familien zurück, Menschen wechseln wegen des Jobs häufiger den Wohnort und auch die Kirche verspricht nicht mehr den Halt, den sie einst gab. Gerade auch für Singles sind Freunde eine feste Größe in ihrem Wohlbefinden. Und Menschen, deren Partnerschaften zerbrechen, pflegen die Beziehungen zu ihren Freunden ganz besonders. Denn sie tun gut, sie machen nicht nur zufriedener sondern verlängern dadurch auch das Leben. Also Glück auf der ganzen Linie!

Dabei steht das zufriedene Leben auch immer in Verbindung mit guten Freunden. Positive Beziehungen stärken das Immunsystem und senken das Risiko für Herz-  und Kreislauf-Erkrankungen sowie Depressionen. In der Tat, Freundschaften machen gesünder und glücklicher. Bindungen ergeben sich auch über Facebook. Man trifft dort alte Freunde wieder, baut sich neue Kontakte auf, es gibt Mädels-Cliquen, Jungengruppen, ältere Menschen, die sich zu Wohngemeinschaften entscheiden oder beste Kumpels.

Dabei sind Frauenfreundschaften doch so ganz anders als die der Männer. Frauen sitzen sich gegenüber und tauschen viel Privates über sich und andere aus. Männerfreundschaften bauen sich meist über gemeinsame Aktivitäten auf. Sie erzählen eher über das, was sie gerade beschäftigt. Bei Mädchen geht es schon im ganz jungen Alter verstärkt um Kommunikation, während Jungs sich eher Aktivitäten hingeben.

Es gibt auch enge Freundschaften zwischen Mann und Frau. Platonische. Kann das wirklich funktionieren? Ja, denn für viele hat dann doch die Freundschaft oberste Priorität. Und die kann dann doch länger halten und ist intensiver als so manche Partnerschaft. Im Normalfall. Somit sind auch tiefe Freundschaften zwischen Mann und Frau möglich. Doch auch sie müssen gepflegt werden. Es lohnt sich durchaus. Denn gute Freunde an der Seite verbessern definitiv das Leben!

Wie sieht es mit Euren Freundschaften aus? Pflegt Ihr sie regelmäßig?

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In Würzburg gibt es jede Menge Leben

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Mittlerweile hat es Dani Uhrich nach Oberbayern gezogen. Die Gründerin des Lady Blogs habe ich vor einigen Jahren in Würzburg kennengelernt. Hierher kam sie zum Studieren. Doch was sie uns Würzburgern und der Stadt hinterlassen hat, ist ein bemerkenswerter Stadtführer. Über ihre Uni-Stadt, die sie gar als Jugendliebe bezeichnet!

Und das freut mich als Würzburgerin ganz besonders. Denn dieser Guide ist schon ein wenig anders als die, die man so kennt. Und Dani behauptet nicht zu Unrecht, dass die früher doch manchmal recht miefige Beamtenstadt am Main sich durchaus einer Verjüngungskur unterzogen hat.

Freut mich! Das kann ich so nur bestätigen. Da geben sie und ihr Co-Autor Michael Metzger Tipps zum Einkaufen und wo man den besten Flohmarkt findet. Na, den kannte ich auch noch nicht! Familientipps kommen auch nicht zu kurz, in der Restaurant- und Kneipen-Sektion wird das Café Fred erwähnt, in dem ich Dani mit ihrer kleinen Tochter beim letzten Mal getroffen habe, sowie weitere Genusstempel für Slow Fooder, Veganer, Vegetarier und Normalos.

Natürlich geht es auch um den Frankenwein. Immer wieder! Aha, mein Wahlheimatdorf Randersacker, wo es ganz besonders gute Tropfen gibt, ist auch mit von der Partie. Auf die kommende Landesgartenschau wird ebenso hingewiesen wie auf die ach so unvergesslichen Weinfeste, die jährlich von Mai bis September Scharen an Besuchern von nah und fern anziehen.

Als begeisterte Schwimmerin vermisse ich jedoch mein Lieblingsbad, wo ich förmlich groß geworden bin. Das Dallenbergbad besteht seit mittlerweile über 60 Jahren, und seine Geschichte ist faszinierend.

Der Reiseführer ist gespickt mit Tipps, die einen Besuch in Würzburg fast unvergesslich machen. Vielleicht habt Ihr Lust, mal in die Frankenmetropole einzutauchen? Es lohnt sich!

Daniela Uhrich, Michael Metzger: Jede Menge Leben: Würzburg, 232 Seiten, 15 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

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What is your vision of a better world?

DSCF9561 (Large)Freedom means for me happiness, joy and the lightness of being. I love being independent. For me, Freedom is the synonym for living my life as I want to live it without bothering anybody, no matter if they are humans or animals.

And concerning fur, artificial or real ones I have my own opinion. People who like artificial fur demonstrate that wearing fur is chic. I do avoid wearing artificial fur. For example in China dog- and cat -fur are easier and cheaper to produce than artificial fur. Often real fur is branded as artificial fur. With this the pro fur lobby reaches persons who normally stand against real fur.

I consider myself as an animal lover and I do have the vision of a better, more sustainable and fairer world for animals and humans. I invest time, money and a great part of my life to make my dream come true.

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Der Krampus!

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Ich weiß nicht, wie alt er ist. 3 Tierärzte. 3 unterschiedliche Meinungen. Eineinhalb Jahre, acht Monate, ein Jahr. Ich habe mich nun für ein Jahr entschieden. Obwohl, er könnte auch noch ein wenig jünger sein. Besonders dann, wenn er sein geballtes kindisches Verhalten an den Tag legt.

Und das macht er oft. Dann provoziert er mich. Ich verhalte mich natürlich cool aber innerlich bebe ich. Dieser Rabauke! Was bildet er sich ein. Er strotzt vor Selbstbewusstsein! Das sagt auch die Dame von der Hundeschule! Manchmal bringt er mich zur Weißglut.

Mein Engel aus Mexiko wusste genau, was er zu tun hatte, um mich um den Finger zu wickeln und ein Flugticket zu ergattern. Das alles wird mir jetzt klar. Ganz klar. Kühle Berechnung. In so einem kleinen Hundekopf. In diesen Momenten nenne ich ihn Krampus. Denn dann ist er auch wie Krampus. Für alle, die den Ausdruck nicht kennen, erklärt ihn Euch Wikipedia:

„Der Krampus oder Bartl ist im Brauchtum eine Schreckgestalt in Begleitung des heiligen Nikolaus. Er ist eine Gestalt des Adventsbrauchtums im Ostalpenraum, im südlichen Bayern und der Oberpfalz, in Österreich, in Südtirol, usw. Während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft. Die Gestalt des Krampus stammt ursprünglich – wie auch viele andere dämonische Gestalten des Alpenraumes – aus der vorchristlichen Zeit.“

So, damit haben wir ihn nun: Den Brad alias Krampus! Un hier der Anfang!

Euch allen ein schönes Wochenende mit dieser Lümmel-Story!

Foto: Inge Schröder

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Bis ans Ende der Welt

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In der Ferne Freunde finden. Nichts leichter als das! Oder doch nicht? Manchmal werden die Menschen der Länder, die wir bereisen, Freunde fürs Leben. Oft sogar. Doch manchmal kommt man zurück und fragt sich, warum es mit den Freundschaften dann doch nicht so geklappt hat, wie man es sich wünschte. All das gehört zum Reisen und in gewisser Weise zur Normalität, wenn man unterwegs ist.

Johannes Klaus hat einen weiteren Band seiner momentanen Trilogie herausgebracht. Gewidmet ist sie allen Entdeckern. Und so können wir uns doch nennen, wir, die auf Reisen gehen, die in die Ferne ziehen, um mit Mehr zurückzukehren, als man zurück gelassen hat.

Zum einen geht es um das Glück des Fremdseins, was Menschen hinausziehen lässt, nach Russland, Burma, Indien, Finnland oder gar nach Syrien. Das Buch macht Lust darauf, die Welt oder zumindest einen Teil von ihr zu erkunden. Und für alle, die noch nicht wissen, wo der Jahresurlaub verbracht werden soll: Lesen und sich inspirieren lassen. Also am besten gleich bestellen!

The Travel Episodes. Neue Reisegeschichten von allen Enden der Welt, herausgegeben von Johannes Klaus. Mit einem Vorwort von Gesa Neitzel, 333 Seiten, 15 Euro.

 

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Ich habe wieder einen Hund!

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Vom Straßenhund zum Jetsetter – Brads Geschichte

Es war einer dieser Tage, die man schicksalhaft nennen kann. Anfang November 2017 besuchte ich Guanajuato in Zentral-Mexiko, um dort das außergewöhnliche Fest zum Tag der Toten zu erleben. Nach einem langen Spaziergang durch die koloniale Altstadt blieb ich an der Calle Juan Valley stehen, wo sich auch die Diego Rivera-Statue und das gleichnamige Museum befinden.

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Wenn ich reise, begegne ich vielen Straßenhunden. Ich spreche sie oft an, um so etwas mehr über sie erfahren zu können. Manchmal gelingt es mir sogar. Die meisten reagieren interessiert. An diesem Tag sah ich einen Mischlingshund auf mich zukommen. Auch ihn sprach ich an. Er ähnelte einem Schnauzer und war ganz verstaubt. Er blieb stehen und sah mich mit seinen tiefschwarzen Knopfaugen an. Die Haare hingen ihm wirr ins Gesicht. Ich nahm ihn auf und streichelte ihn. Er drückte sich ganz fest an mich. Ich setzte mich auf eine Bank, den Hund hatte ich auf meinem Schoß, streichelte ihn und konnte unter seinem Fell die Rippen zählen.

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Ein junger Mann kam angerannt und fragte, ob ich ihn adoptieren möchte. Ich antwortete, dass das nicht ginge, ich sei auf Reisen, käme aus Deutschland. Ein weiterer Mann kam dazu. Es war der Portier eines nahen Hotels. Er meinte zu mir, dass sein Kollege und er so sehr nach jemanden suchen, der den Hund doch mitnehmen möge. Sie hätten ihn vor ein paar Wochen aufgesammelt, als er vor dem Hotel auf der Straße saß.
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Er hätte einen guten Charakter und es nicht verdient, auf der Straße zu leben. Man nannte ihn „Sevino“, was soviel bedeute wie „Der Angekommene“. Hinzu käme, dass es immer noch Hundefänger gibt, die Straßentiere einfangen. Falls sich keine Besitzer melden, werden die Vierbeiner nach einer Woche getötet. Und diesen staubigen Hund, den ich gerade auf dem Arm hielt, hätte wohl niemand als sein Eigentum bezeichnen wollen.

Ja, ich hielt das Fellknäuel immer noch. Ich folgte den beiden Männern zum Hotel. Dort, in einer Ecke hinter der Rezeption, hatte man für den Hund ein Stück Pappkarton hingelegt, sowie Futter und Wasser aufgestellt. Ich setzte ihn ab und kehrte um.

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Der Hund rannte mir nach, wollte verhindern, dass ich gehe. Ich nahm ihn auf und brachte ihn zurück, setzte ihn wieder auf seinen Karton. Wieder rannte er mir nach. Schließlich drückte ich ihn in die Arme des Portiers und ging meines Weges. Das war meine erste und wohl auch meine entscheidende Begegnung mit dem wuscheligen Kerl.

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Ich musste die darauf folgende Nacht immer an ihn denken.

Es war mir schon einmal so ergangen, in Rumänien, als ein an der Autobahn ausgesetzter Retriever in meine Arme rannte und ich ihn nicht mitnehmen konnte, da wir Gaston bereits an Bord hatten und der sich lautstark gegen einen Neuankömmling wehrte. Bereut habe ich es nach ein paar Kilometern, doch als wir an die Stelle zurückkehrten, wo wir den Retriever zuletzt sahen, war er nicht mehr da. Ich habe es bis heute bereut, ihn bei unserer ersten Begegnung zurückgelassen zu haben.

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Und nun gab es diese kleine Kreatur in Mexiko. Am nächsten Morgen stand mein Entschluss fest: Wir nehmen ihn mit! In drei Stunden musste alles erledigt sein, denn wir flogen an dem Tag weiter nach Baja California Sur. Ich fragte bei Calafia Airlines an, ob ich einen Hund mitnehmen könnte. Alles kein Problem. Doch er brauchte eine Flugbox und ein Gesundheitszeugnis.

Auf zum Tierarzt. Was für ein Glück hatten wir, dass es neben der Praxis einen Hundesalon wie auch ein Geschäft gab, in dem man Flugboxen und Leinen kaufen konnte. Sehr praktisch! Besonders wenn man auf die Schnelle einen Straßenhund mitnehmen will!

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Und so kam es, dass wir innerhalb von zwei Stunden einen neuen Hund hatten. Vom Straßenhund zum Jetsetter! Frisch gewaschen, geföhnt, versehen mit den nötigen Untersuchungen und ausstaffiert mit Geschirr, Leine, Kauknochen und Flugbox riefen wir ein Taxi. Ab zum Flughafen. Und einen Namen bekam er auch: Brad! So wie Brad Pitt! Weil er so schön ist! Und ganz einfach zu merken.

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Das Abenteuer mit Brad, dem Straßenhund, nahm seinen Anfang. Bis heute haben wir es nicht bereut.

Deshalb gibt es ab heute hier auch eine neue Rubrik: Brad, der Straßenhund. Denn es werden weitere Geschichten mit und um Brad folgen. Er wird in Zukunft mein Web-Magazin sl4lifestyle mit seinen Abenteuern bereichern! Freut Euch einfach schon mal drauf!

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Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Brad schon mal auf Instagram folgen: @bradthestreetdog
Da gibt es bereits viele Fotos, die auch von den Anfängen erzählen.

Herzlich Willkommen, kleiner Brad, in Deiner neuen Welt!

Fotos: Inge Schröder (6)

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Achtung Hochwasser!

Auch in meiner Heimat Unterfranken! Mal wieder Hochwasser. Am Dreikönigstag! Wer von Euch ist noch betroffen? Der Pegel des Mains steigt und steigt! Es kommt oft um diese Jahreszeit vor. Regen, dann noch Schneeschmelze, zum Glück müssen wir noch nicht in die Schlauchboote steigen!

Die Situation an der Mosel soll noch schlimmer sein. Haben wir also einfach Vertrauen in die Natur! Mehr bleibt uns nicht übrig.

Seid Ihr gut ins Neue Jahr gekommen? Ich habe eine kleine Blog-Pause gemacht. Morgen überrasche ich Euch! Ihr dürft gespannt sein. Dann versteht Ihr auch meine Auszeit.

Euch ein glückliches und gesundes 2018!

Sabine

Fotos: Enric Boixadós

 

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