La Dolce Vita

Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. 

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Dem Leben einen Sinn geben

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Dem Geist und der Seele etwas Gutes tun, dafür habe ich mich nun in den letzten Jahreswochen entschieden. Ich nehme mir eine Auszeit in Thailand, um nach der Hektik dieses Jahres meine Gedanken und meine Ausgeglichenheit wiederzufinden.

DSCF9657 (Large)Das ist ja nun fast schon mein Jahresendritual, sich in die Hände von denen zu begeben, die es besser wissen und die Balance des Körpers wieder herstellen können. Dazu gehören für mich Detox und Burnout-Prävention. Zu viele, auch in meinem Freundeskreis, habe ich erkranken sehen, um nicht selbst zu wissen, wie wichtig es ist, auf sich achtzugeben. Eine Freundin hat es mal passend genannt und vom Körper als „Deinem Tempel“ gesprochen, den es nur einmal gibt und auf den man umso mehr aufpassen sollte.

Und genau das mache ich jetzt. Diesmal verzichte ich sogar auf mein geliebtes Weihnachtsfest zuhause, denn ich habe noch ein paar Tage Resturlaub, die bis Ende des Jahres genommen werden müssen. Ganz klar, dass ich mich auch auf schöne Lesestunden in der Ferne freue. Und dabei habe ich ein besonderes Buch vom Dalai Lama entdeckt.

Dem Leben einen Sinn geben, wie er es so schön sagt. Ja, genau das ist es, was mich und ganz viele von uns doch sehr anspricht. Meinem Leben einen Sinn geben, darum geht es doch letztendlich in der großen, zentralen Daseinsfrage.

Sind wir nicht alle Sinnsucher und wollen ein glückliches und erfülltes Leben führen? Der Dalai Lama zeigt in diesem Buch, wie uns das gelingt kann und ermutigt uns außerdem dazu, dem Leben eine spirituelle Ausrichtung zu geben. Denn durch diese können wir lernen, uns von belastenden Emotionen zu befreien und uns von negativen Gedanken zu verabschieden.

Ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber es ist ein Ansatz, der sich bestimmt auch nur teilweise umsetzen lässt. Wie bei mir zum Beispiel, denn ich bin nicht sehr spirituell. Hier geht der Friedensnobelpreisträger immer wieder auf die zentralen Themen des Buddhismus ein und zeigt so den Weg zu einer tiefen, spirituellen Praxis. Er spricht über Geduld, Selbstvertrauen, Achtsamkeit, Weisheit und alles was dazu führt, friedvoll zu leben und auch zu sterben. Denn steht nicht für uns alle der Tod am Ende unseres Weges?

Inspirationen zur Meditation helfen Euch dabei, Euch in Mitgefühl und Achtsamkeit zu üben und so zu erfahren, was es bedeutet, zielgerichtet zu leben und den Buddhismus in seinen Alltag zu bringen. Auch ich schaffe die Meditation nicht, obwohl ich es ein paar Mal probiert habe. Aber das liegt immer ganz in der Persönlichkeit jedes einzelnen.

Was wir uns auf alle Fälle jetzt und für die Zukunft mitgeben sollten, ist folgender Satz:

Unser persönliches Glück liegt allein in unseren Händen! Und das sollten wir nie, wirklich nie vergessen.

Dalai Lama: Dem Leben einen Sinn geben, 255 Seiten, 10 Euro.

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Mein Weihnachts-Gaston

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Erinnert Ihr Euch noch an Gaston, meinen Vizsla-Jungen? Vor drei Jahren habe ich mit ihm zum letzten Mal Weihnachten gefeiert, drei Wochen später war er tot. Am 19. Januar 2016 hat sich ein Stückweit mein Leben verändert. Meinen Seelenhund gab es von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Jetzt bin ich soweit, die Erinnerungen an ihn genießen zu können, lange Zeit konnte ich es nicht, denn sie waren zu sehr mit Schmerz erfüllt.

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Ich habe einem anderen Hund das Leben geschenkt, oder wie immer man das ausdrücken kann, denn ohne mich würde es ihn wohl heute nicht mehr geben.

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Für Euch alle, die Gaston kannten, hier ein paar Momente aus seinem Leben. Zur Erinnerung. Sozusagen.

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Wider dem Mobbing – so geht’s!

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Wer von Euch hat es schon erlebt? Mobbing in Eurer unmittelbaren Umgebung, am Arbeitsplatz oder sogar im Freundeskreis? Gerade ist eine Freundin sehr davon betroffen. Ihre Situation hat mich motiviert, ein bisschen dem nachzugehen und zu recherchieren.

In der Tat: In Deutschland gibt es mindestens 1,5 Millionen Betroffene. Wow! Die Dunkelziffer ist sogar noch höher. Denn wer gibt schon gerne öffentlich zu, gemobbt zu werden oder gemobbt worden zu sein.

Mobbing ist dabei fast immer ein Gruppenphänomen. Also ein „Verlierer“ gegen viele oder sogar alle. Deutliche Unterschiede gibt es dagegen bei der Einschätzung der Mobber als schwache oder als starke Persönlichkeiten.

Wie war/ist es bei Euch? Waren die Mobber eher unscheinbar oder ganz Mega-Coole? Meistens verstecken sich die „schwachen“ Mobber in der Gruppe. Für den Gemobbten läuft es am Ende auf das Gleiche hinaus. Er rennt gegen eine Mauer des Schweigens und von Schikanen. Es gibt das „Bossing“ (wenn Vorgesetzte mobben), aber weit verbreitet ist auch das von Kollegen oder sogar von Untergebenen.

Oft ist das Ziel, den Gemobbten zum Wechsel des Arbeitsplatzes, zur Kündigung oder zum Verlassen der Clique zu bringen. Aber: Die Folgen sind weitreichend und meist negativ, wenn es zur Nichtzahlung von Arbeitslosengeld oder gar dem Verlust von Abfindungen geht.

Interessant ist, dass Mobbing verstärkt in sozialen Berufen erfolgt. Nach Untersuchungen Frankfurter Arbeitspsychologen besteht im Gesundheitswesen und in typischen Sozialberufen ein siebenfach höheres Risiko, gemobbt zu werden. Oftmals passiert aber auch folgendes Szenario: Wer nach oben kommen will, greift angesichts fehlender objektiver Erfolgsmessungen gerne zum Instrument Mobbing.

Mobbingopfer müssen sich wehren und dafür kundigen Rat einholen. Und außerdem solltet Ihr eine gute Rechtsschutzversicherung haben. Journalisten kann ich unbedingt die Mitgliedschaft im Deutschen Journalistenverband (DJV) empfehlen.

Nichtstun macht die Sache nach einem Angriff auf Euch nur schlimmer, weil es die Mobber in ihren Motiven bestärkt. Zwar gibt es in Deutschland kein spezielles Gesetz gegen Mobbing, aber das 2006 verabschiedete Allgemeine Gleichstellungsgesetz bietet Handhabungen gegen Mobber. Strafrechtlich relevant sind die Paragraphen 185 bis 187 Strafgesetzbuch (Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung) sowie Paragraph 223 (Körperverletzung).

Denkt daran! Alles bleibt graue Theorie, wenn dem Gemobbten stichfeste Belege oder Zeugen fehlen. Manchmal ist es auch besser, den Arbeitsplatz zu wechseln oder eben den gesamten Freundeskreis. Weil es oft einfach nur heißt: „Der Klügere gibt nach!“

So könnt Ihr Mobbing am Arbeitsplatz vor allem erkennen:

  • durch Schikanen, denen Ihr ausgesetzt seid, und die dauerhaft anhalten (mindestens für ein halbes Jahr)
  • wenn diese sich systematisch und permanent (mindestens einmal wöchentlich) ereignen
  • wenn Ihr durch Kollegen belästigt, drangsaliert, beleidigt oder ausgegrenzt werdet
  • wenn Ihr kränkende Arbeitsaufgaben machen müsst
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„Written on Skin“ in der Hamburger Elbphilharmonie

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Was für ein Drama! Das Mahler Chamber Orchestra mit dem Dirigenten Sir George Benjamin im Großen Saal der Elbphilharmonie. Nicht vielen Neukompositionen ist es vergönnt, Teil des Kanons zu werden, statt direkt nach der Uraufführung in der Schublade zu verschwinden.

2012 wurde die Oper erstmals aufgeführt. Ein Klassiker der Moderne wurde geschaffen, den die französische Zeitung Le Monde sogar als beste Oper seit „Wozzeck“ bezeichnete. So weit, so gut. Ich fand es in der Tat sehr anstrengend, die komplexe Handlung über die eingeblendete Bildsprache nachzuvollziehen und verließ mich auf das Zuhören, während meine Freundin recht kurzweilig die Geschichte zusammenfasste.

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Hier eine Annäherung an die Tragödie der Aufführung:

Es ist die Zeit, da Herrscher Sachen, Dörfer und Menschen besitzen, willkürlich töten und brandschatzen. Und der Protagonist besitzt auch eine schöne junge Ehefrau, die nicht lesen und schreiben lernen, keine eigenen Wünsche haben darf. Die Frau ist Besitztum ohne Persönlichkeit.

Der Herrscher möchte seine Heldentaten und seine Geschichte in einem Buch verewigt sehen, zu einer Zeit, da diese noch von Hand geschrieben und illustriert wurden. So kommt ein Buchschreiber und Illustrator in das Haus des Herrschers. Er erzählt, wie er Bilder und Szenen entstehen läßt. Der Herrscher möchte Hölle und Paradies dargestellt bekommen anhand seiner Heldentaten.

Die Ehefrau wird neugierig, denn endlich tut sich etwas in ihrem goldenen Käfig. Sie fordert den Illustrator heraus, ein Bild von einer „wahren Frau“ zu erfinden. Der Illustrator geht darauf ein. Er erschafft ein Bild von der Frau im Dunkeln einer Schmuckschatulle mit ihrem Antlitz und ihren Gefühlen. Die Frau sieht, dass sie das erste Mal wahrgenommen wird, und es entsteht eine erotische Beziehung zwischen ihr und dem Illustrator.

Der Herrscher hört davon, will es aber nicht glauben, dass er betrogen worden sein soll. Daher glaubt er dem Schreiberling, dass dieser keine Affäre mit seiner Frau hat, sondern mit ihrer ähnlich aussehenden Schwester. Als nun wiederum die Frau davon erfährt, dass der Illustrator eine andere Affäre haben soll, wird sie wütend und stellt ihn zur Rede. Der sie liebende Illustrator erklärt, dass er diese Beziehung nur erfunden hat, um sie zu schützen vor dem Groll ihres Mannes. Sie kann ihm nicht glauben, fühlt sich wieder nicht gesehen. So fordert sie den Beweis, er solle ein Bild ihrer Liebe malen, mit dem sie ihren Mann konfrontieren und zerstören will.

So kommt es, dass der Illustrator dem Herrscher seinen fertig gestellten Auftrag vom Paradies und der Hölle  vorstellt. Zunächst eine Seite nur mit Grausamkeiten.  Als der Herrscher ungeduldig nach Abbildungen des Paradieses fragt, entgegnet der Schreiber überrascht, es seien Darstellungen des Paradieses auf der Erde hier, die ihn doch an seine eigene Umgebung erinnern müssten.

Schließlich fängt der  Herrscher an, die Seite über die Hölle zu lesen, in welcher der Schreiberling seine sexuelle Beziehung zu des Herrschers Ehefrau im Detail beschreibt: Ihrer beider Verlangen sowie die gegenseitige Befriedigung – genau so, wie die Ehefrau es sich gewünscht hatte. Der Herrscher bricht daraufhin zusammen.

Noch einmal versucht er, die Ehefrau wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Er serviert ihr ein Mahl und befiehlt ihr, davon zu essen.  Nachdem sie etwas gegessen hat, offenbart er ihr, dass es das Herz des Illustrators war. Die Frau bricht aber nicht zusammen, sondern erwidert, dass die Erinnerungen an den Liebhaber ihr keiner mehr nehmen kann. Der Herrscher erreicht dadurch also nicht ihre Unterwerfung. Er will sie nun mit dem Messer umbringen, sie aber kommt ihm zuvor, stürzt sich aus dem Fenster und tötet sich dabei selbst.

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Der Große Saal der Elbphilharmonie beeindruckt durch sein klares minimalistisches Design und die großartige Akustik. Nichts soll von der Aufführung ablenken, die man besucht. Die Konzentration liegt dabei ganz auf der Musik und der Handlung.

Fotos: Daniel Dittus/Elbphilharmonie

Hoteltipp in der Nähe:

Das Hotel Stella Maris liegt direkt im Hafenviertel nahe der U-/S-Bahn-Station „Landungsbrücken“ und bietet somit den perfekten Ausgangspunkt für einen Abend in der Elbphilharmonie. Das maritime und moderne 3-Sterne-Hotel bot seit Mitte der 1950er Jahre Kapitänen, Offizieren, Matrosen und Reisenden als „Seemannsheim“ einen sicheren Hafen Diese Tradition pflegt das Haus auch heute noch. Es liegt im bunten Portugiesenviertel mit seinen Restaurants und Kneipen. Details im Inneren erzählen von der lebhaften Vergangenheit und spiegeln die maritimen Wurzeln wieder. Seemannsgarn und Kunstgenuss, im Stella Maris erlebt der Gast eine perfekte Symbiose.

 

 

 

 

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Im Basar von Zestaponi

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Im Oktober 2018 war ich als Wahlbeobachterin für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei den Präsidentschaftswahlen in Georgien dabei. Mein Einsatzgebiet war die Gegend um Zestaponi. Das liegt im Westen des Landes.

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Klar, dass ich kurz vor meiner Abreise auch dem Basar im Stadtzentrum einen Besuch abgestattet habe. Hier kann man Gemüse, Obst und alles weitere direkt von georgischen Bauern kaufen. Ein paar visuelle Impressionen nach meinen Einkäufen habe ich Euch mitgebracht.

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Klein, aber fein

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Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Kochbuch für meine Freundin. Dann begegnete mir in den Regalen meiner Buchhandlung ein Bändchen von Manesse. Darin ging es um das Leben der neuseeländischen Literatin Katherine Mansfield. Bis dato hatte ich noch nichts von ihr gehört. Zeit also, mal zu recherchieren. Was ich erfuhr, machte mich neugierig auf das Werk. Das möchte ich Euch nun gerne heute am Lese-Donnerstag in Kurzform präsentieren:

Katherine Mansfields Tagebücher gewähren Einblick in ein bei aller Kürze überreiches Leben: Überreich an Hochgefühlen und Selbstzweifeln, überreich an musischen Begabungen, Liebeswagnissen, Dramen und Schicksalsschlägen. Die Auswahl reicht von den Herzensergüssen der zwölfjährigen Neuseeländerin Kathleen Beauchamp bis hin zur brillanten Tagebuchprosa der gereiften Schriftstellerin von Weltrang, einer Frau mit eigenem Kopf, stark, unsentimental, klug, impulsiv und sensibel.

Doch die Notizen verraten auch, dass ihr Schaffen bitteren körperlichen und seelischen Leiden abgerungen ist. Keine Autorin der Moderne formulierte übermütiger, scharfzüngiger, vitaler und keine hatte zugleich mehr mit den Nöten der menschlichen Existenz zu kämpfen als sie. Sich nicht auf Rollen und Erwartungen festlegen lassen, nicht als Künstlerin, nicht als Tochter, Schwester, Freundin, generell nicht als Frau – das war ihre ganz besondere Leistung, die sie bis heute zur Ikone moderner Weiblichkeit macht.

Auch ihre Bio ist überaus interessant, wenn auch sehr tragisch:

Katherine Mansfield (1888 – 1923), aufgewachsen in der Kolonialwelt Neuseelands zwischen Maori-Bräuchen und Cellospiel, beginnt schon im Mädchenalter zu schreiben, entflieht, kaum volljährig, ihrer Familie nach London, wird schwanger, erleidet in Bad Wörishofen eine Fehlgeburt, wird zum Star der jungen Literaturszene und stirbt mit nur 34 Jahren in Fontainebleau. Ihr schmales Werk zählt zur modernen Weltliteratur.

Katherine Mansfield: Fliegen, Tanzen, Wirbeln, Beben. Vignetten eines Frauenlebens. Mit einem Essay von Virginia Woolf, 384 Seiten, 22 Euro

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A present from India

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I got a wonderful present from my Indian colleague Jagpreet. I found it on my desk when I returned from travelling. Very touching is the story behind it:

„Those earrings I specially bought from a lady, who sell them handmade in the market.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Most of the time I buy some artificial jewellery from her and during my many visits, I asked her one day about her life and her family. She told me that she creates jewellery with some other ladies in order to earn income for their families.

Her husband gets always drunk and is never spending some money for the family. So it is this lady who has to earn something to run her family. She has a daughter who also helps her to make this, but she said, this income is not sufficient to maintain the family. But she continues to sell those pieces. 

So, most of the time I buy earrings from her because I like her spirit. She looks very motivated and I told her that this time I am buying them for my German colleagues. When she listened to this, she was so happy and excited.“

Jagpreet

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