La Dolce Vita

Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. 

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Mali: Mission im Wüstensand

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Mein letzter Einsatz als Reporterin bei der UN-Mission MINUSMA im Wüstenstaat Mali war erst vor einigen Tagen zu Ende. Jetzt gönnen sich sl4lifestyle und ich eine kleine Sommerpause vom vielen Zuhören, Schreiben und Berichten.

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Kommt gut über die Runden. Bis dahin und auf bald. Ich freue mich wieder auf Euch!

Sabine von sl4lifestyle

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Fotos: Enric Boixadós

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Waldbad Lengfurt

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Sprungturm, Wasserrutsche, Kinderbecken, Grillplatz. Das Waldbad im Triefensteiner Ortsteil Lengfurt im Landkreis Main-Spessart ist ein kleines Juwel. Denn was das 1980 erbaute Bad von anderen unterscheidet, sind dessen Betreiber. Sie haben geschafft, das Bad am Leben zu erhalten. Schlechte Finanzlage der Marktgemeinde, dringende Bauprojekte und ein jährliches Defizit des Bades waren die Gründe, es schließen zu wollen.

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Das wollten die Lengfurter Bürger nicht hinnehmen. Sie gründeten die Bürgerinitiative „Pro Waldbad“, reinigten die Anlage in ehrenamtlicher Arbeit und sammelten Geld- und Materialspenden. Freiwillige übernahmen den Kassendienst, die Beckenaufsicht und den Kiosk. Damit war die Badesaison 2017 gerettet. So geht es auch in diesem Jahr weiter. Ein Zusammenhalt, der beeindruckt.

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Doch warum liegt den Bürgern so viel an ihrem Schwimmbad? Zum einen wohl am Flair der Anlage zwischen Wald und Main. Zum anderen an den vielen Erinnerungen, die die Lengfurter an ihr Bad haben. Auch die Gäste vom nahen Campingplatz kommen häufig. Ein weiterer Grund, sich beim Besuch des Waldbades wie im Urlaub zu fühlen.

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Öffnungszeiten im Sommer:

Montag – Freitag: 11 – 20 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage: 10 – 20 Uhr

Das Waldbad wird vom Förderverein Triefenstein Pro Waldbad e.V. unterstützt. Der Verein kümmert sich seit 2017 ehrenamtlich um seinen Erhalt. Spenden und Sachleistungen sowie Arbeitsleistungen werden gerne angenommen um das Freibad zu erhalten.

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Kirchenfrau – ganz nah!

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Landesbischöfin, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Luther-Botschafterin, Pfarrerin und Mensch. Margot Käßmann ist vieles oder alles auf einmal. Zumindest in ihrer Vergangenheit. Mit 60 Jahren hat sie sich von der Kanzel verabschiedet, ist in den Ruhestand getreten und hat endlich Zeit. Zeit, sich zu erinnern! Zeit, zu erzählen!

Entstanden ist dieses Buch über ihr Leben, ein reiches und erfülltes Leben. Welche Kindheitserfahrungen haben Margot Käßmann geprägt? Wie lernte sie Toleranz und Courage, woher stammen ihre Geradlinigkeit, ihr Mut und ihre Friedensliebe? Wie bringt sie Familienleben und Beruf unter einen Hut?

Und: Welche Rolle spielt der christliche Glaube in ihrem Leben, wie schenkt er ihr Trost und Bestärkung?

Autor Uwe Birnstein, ein langjähriger Wegbegleiter, hat sich auf Spurensuche im Leben Margot Käßmanns begeben. Gemeinsam fuhren sie an die Stätten ihrer Kindheit. Käßmann gewährte ihm Einblick in private Fotoalben und verschlossene Erinnerungsschatullen.

Auf diese Weise ist ein feinfühliges Porträt entstanden, das viele ihrer bislang unbekannten Seiten zeigt. Leserinnen und Leser lernen auch die stille, private Seite der Frau kennen, die oft im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit steht. Mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Fotos aus ihrem Privatarchiv.

Uwe Birnstein: Folge dem, was Dein Herz Dir rät, 224 Seiten, 19,99 Euro.

 

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Formel 1 am Hockenheimring – Photo Diary

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Nein, es war kein erfolgreiches Heimspiel für Sebastian Vettel gestern am Hockenheimring. Eine Viertelstunde vor Ende des spannenden Rennens setzte er seinen Ferrari in die Planke. Das war’s! Grund dafür war wohl der einsetzende Starkregen. Lewis Hamilton fuhr den Sieg ein.

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Vettel ist nicht weit vom Hockenheimring aufgewachsen. Mit 13 Jahren sah er dort sein erstes Formel 1-Rennen.

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IMG_2946 (Large)Auch für uns Presseleute wurde es ein schwieriges Unterfangen, die Rennstrecke wieder zu verlassen. Denn Tunnel und Straßen waren überflutet. Polizei und Feuerwehr waren für Stunden im Einsatz.

Rund 70.000 Zuschauer wollten nach Hause, und das Chaos war vorprogrammiert. Unser Media-Shuttle durfte schließlich über die Rennstrecke zum Parkplatz zurückfahren, was sogar für unseren Chauffeur ein einmaliges Erlebnis war.

Begleitet von ein paar Ferraris, deren Fahrer dabei sicher mehr Spaß hatten als wir im Mercedes-Bus.

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Terrassenschwimmbad Bad Kissingen

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Ich habe eines der schönsten Freibäder Deutschlands entdeckt und möchte es Euch gerne vorstellen. Zum Glück liegt es gar nicht so weit von meinem Heimatort entfernt.

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Mitte der 1950er Jahre war das Terrassenschwimmbad in Bad Kissingen eines der modernsten Freibäder Europas. Die 1954 eröffnete Anlage war bereits Austragungsort der deutschen Sprung- und Schwimmmeisterschaften im Eröffnungsjahr sowie der Ausscheidungswettkämpfe für die Olympischen Spiele in Rom 1960.

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1988 erhielt die 48.000 Quadratmeter große Anlage eine Generalsanierung. Die Liegewiesen umfassen 7.500 Quadratmeter. Direkt vor dem Bad warten 550 Parkplätze und die Wassertemperatur in den Becken liegt bei mindestens 23 Grad.

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Von der Süddeutschen Zeitung wurde es 2013 zu einem der schönsten Bäder Deutschlands gewählt. Schaut Euch mal diesen tollen Pavillon an! Echter Retro-Chic! Das Café darin wird „Weizenturm“ genannt. Die gesamte Anlage steht heute unter Denkmalschutz!

Öffnungszeiten im Sommer:

Montag – Freitag von 9 bis 19 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag von 8 bis 19 Uhr

Bei schönem Wetter bis 20 Uhr

 

 

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Da Mariella: Sangria

DALL’ ITALIA CON AMORE

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FROM ITALY WITH LOVE

Fresca e piacevole la sangria è perfetta per l’estate. Bevanda alcolica a base di corposo vino rosso, frutta e spezie, la Sangria è diffusissima in tutta la Spagna, dove se ne conoscono infinite versioni fra cui anche la sangria bianca, tipica della Catalogna.

Popolarissima anche in Italia, non si può immaginare una serata estiva senza che il pensiero corra alla passionale bevanda rosso sangue.

Con il suo gusto intenso e speziato, e l’abitudine di berla ghiacciata, raccogliendo con un mestolo frutta e bevanda in egual misura da versare in ciascun bicchiere, la Sangria è entrata di diritto tra gli irrinunciabili di ogni festa estiva che si rispetti. E voi cosa aspettate? Correte a prepararla con la mia ricetta, e non dimenticate di invitare tutti i vostri amici!

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Ingredienti

INGREDIENTI:

Vino rosso corposo 1 l

Gassosa 500 g

Cognac 50 g

Arance 600 g

Pesche 400 g

Limoni 350 g

Mele 230 g

Zucchero 120 g

Cannella in stecche 2

Chiodi di garofano 6

Ghiaccio 450 g

 

PREPARAZIONE:

Spremere il succo di un limone e di un’arancia (Foto 1) e raccoglietene il succo in una ciotola capiente (Foto 2).

Prendete poi l’altro limone, tagliatene metà a fette e l’altra metà a dadini, senza eliminare la buccia (Foto 3). Procedete allo stesso modo con la rimanente arancia, tagliandone metà a fette e metà a cubetti (Foto 4).

Passate alle pesche: lavatele senza sbucciarle, tagliatele a metà per rimuovere il nocciolo e poi tagliatele a cubetti  (Foto 5).

Allo stesso modo, tagliate a spicchi la mela senza sbucciarla dopo aver rimosso il torsolo. Tagliatela quindi a dadini (Foto 6).

Versate ora il vino rosso nella ciotola dove avevate raccolto il succo degli agrumi (Foto 7), aggiungete lo zucchero, i chiodi di garofano e le stecche di cannella (Foto 8).

Mescolate delicatamente (Foto 9).

Procedete quindi ad aggiungere la frutta a cubetti (Foto 10 e 11).

In ultimo versate il cognac, mescolate, coprite con la pellicola e riponete la vostra sangria in frigorifero per almeno 3 ore a riposare in modo che i sapori di frutta e spezie si infondano nel vino (Foto 12).

Al momento di servirla aggiungete la gassosa ed il ghiaccio, un’ultima mescolata ed è pronta per essere servita!

 

 

 

 

 

 

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Keine Tränen für Allah

978-3-426-21434-3_Druck (Large).jpg„Wie ich von Tugendwächtern verurteilt wurde und dem Frauengefängnis von Mekka entkam.“

Kholoud Bariedah

Heute am Lese-Donnerstag möchte ich Euch die 1985 geborene Autorin Bariedah und ihr Werk vorstellen. Denn Bariedah ist eine saudische Aktivistin und hat ein schier unglaubliches Schicksal hinter sich.

Weil sie von der saudischen Religionspolizei beim Feiern mit Freunden erwischt wurde, wurde sie 2006 zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und 2000 Stockhieben verurteilt. 2014 bekannte sie sich öffentlich zum Atheismus – als erste saudisch-arabische Frau überhaupt, die dies wagte. Ihre Geschichte hat sie in dem Buch „Keine Tränen für Allah“ literarisch verarbeitet. Kholoud Bariedah lebt heute in Berlin.

Zur Strafverkürzung lernte sie im Gefängnis den ganzen Koran auswendig – und wendet sich nach ihrer Freilassung öffentlich vom Glauben ab, um sich für die Rechte der Frau in der islamischen Welt einzusetzen.

In ihrem Buch schildert sie ihre schier unglaubliche und ergreifende Geschichte: Sie ist 20 Jahre alt, als sie 2006 mit einer Gruppe enger Freunde in einer Privatwohnung in ihrer Heimatstadt Dschidda feiert. Doch die Party wird von der saudischen Religionspolizei gestürmt – wenn junge Männer und Frauen gemeinsam feiern, ist dies nach saudischem Recht ein strafbares Vergehen. Kholoud wird zu vier Jahren Gefängnis und 2000 Stockhieben verurteilt.

Sie kommt in eine Besserungsanstalt für Frauen nach Mekka. Dort lernt sie viel über Frauen-Schicksale in ihrem Heimatland, wo junge Mädchen zuweilen nach verbüßter Haft und durchlittener Prügelstrafe das Gefängnis nicht verlassen können, weil sie dafür von einem männlichen Familienmitglied abgeholt werden müssten, die Väter sich jedoch von ihnen abgewandt haben.

Kholoud Bariedahs Vater hält zwar zu ihr, kann aber nicht verhindern, dass sie erst in Einzelhaft ausharren und dann die angeordnete Prügelstrafe über sich ergehen lassen muss. In der Besserungsanstalt gibt es allerdings eine Regel: Wer den Koran auswendig lernt, kann früher aus der Haft entlassen werden. Das ist nie zuvor einer der Insassinnen gelungen. Kholoud nimmt die Herausforderung an – und wird nach eineinhalb Jahren und „nur“ 600 Stockschlägen aus der Haftanstalt freigelassen.

Doch der Aufenthalt hat sie gezeichnet. Kann es wirklich Allah sein, der sie so grausam straft? Ist das im Sinne des Islam? Warum haben Frauen in ihrer Heimat keine Möglichkeit, sich gegen Unrecht zu wehren? Der Zweifel an ihrem Glauben wächst – in dessen Namen die Frauen in ihrem Land Saudi-Arabien wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden.

Schließlich bekennt sich Kholoud Bariedah 2014 während eines Istanbul-Aufenthalts auf Facebook öffentlich zum Atheismus und ist damit die erste saudische Frau überhaupt, die diesen Schritt wagt. Nie mehr wird sie in ihr Heimatland zurückkehren können. Heute hat sie in Berlin eine neue Heimat gefunden.

Kholoud Bariedah: Keine Tränen für Allah, 320 Seiten, 16,99 Euro. Das E-Book kostet 14,99 Euro.

 

 

 

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