La Dolce Vita

„Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. „

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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An sich selbst glauben: 7 Praktische Tipps

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Zum besseren Verständnis bitte den 1. Teil von „An sich selbst glauben“ lesen!

1. Achte darauf, wo und wann Selbst- oder Fremdvorwürfe (die Du an andere Personen richtest) auftauchen.

2. Pflege Deine Beziehungen zu Deinen Freunden und Familienmitgliedern und gerne auch die zu Gott. Trotz der Krise.

3. Lerne aus der Krise: Was hat mir geholfen? Schreibe Dir eine Notfall-Liste auf. Zentrale Punkte: Das hilft mir, um wieder hochzukommen. Achte dabei auf das, was Du selbst beeinflussen kannst, damit es Dir wieder besser geht.

4. Fokussiere Dich auf positive Gefühle: Fange an, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben. Das sind einfache Übungen, die aber wissenschaftlich bewiesen sind und Dir in einer Krise weiterhelfen können.

5. Akzeptiere das Unabänderliche durch das Lesen von themenbezogenen Büchern sowie Gespräche mit Familie und Freunden. Hole Dir Hilfe in Selbsthilfegruppen.

6. Nehme professionelle Hilfe in Anspruch. Unbedingt. Oftmals sind Familie und Freunde zu nah an Deinem Problem dran. Die Außenansicht durch eine externe Person ist daher umso wichtiger.

7. Nach der Krise: Schreibe Deine Lebensgeschichte um. Fokussiere Dich auf den Sinn Deines neuen Lebensweges inklusive dieser Krise. Betrachte sie als „Ehrenrunde“.

Durch das Überwinden Deiner Krise kannst Du kämpferischer und flexibler aus ihr hervorgehen – direkt in eine neue Lebensphase hinein. Sehe daher Deine persönliche Krise auch immer als ein Stück, das zu Dir gehört und aus der und mit der Du wachsen kannst.

 

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Fashion Made in Africa

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(see English version below
)

Auf dem 29. Africa Festival 2017 in Würzburg präsentierte Rama Diaw eine Modenschau, die zeitgemäße Designs und traditionelle senegalesische Kleidung verbindet. Die Modeschöpferin aus Saint Louis (Senegal) entwirft seit einigen Jahren moderne afrikanische Mode und Accessoires und verwendet hierbei einheimische Techniken und Materialen wie Batik und Indigostoffe. Alle Materialen, die sie verwendet, werden im Senegal, Mauretanien und Mali eingekauft. Rama arbeitet täglich mit Frauen aus Dörfern in der Nähe von Saint Louis zusammen, um deren Einkünfte zu verbessern.

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The fashion designer Rama Diaw from Saint Louis (Senegal) has been creating modern African fashion and accessories for a few years now. She uses native techniques and materials like batik and indigo fabrics. All of her materials are directly from Senegal, Mauretania and Mali. This year, Rama Diaw is presenting at the 29. Africa Festival in Wuerzburg a fashion show  which associates contemporary creations and traditional Senegalese items in relation to her region and her town. Rama is working daily in partnership with women from villages in the surrounding of  Saint-Louis, contributing via entrepreneurship to increase their family revenues.

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More about African Fashion here!

Fotos: Renate Holzer

 

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Join the dance

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„The only way to make sense out of change is to plunge into it, move with it, and join the dance.“

Allan Watts

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Mal wieder vorlesen – warum nicht?

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In meiner Kindheit gab es ein Ritual. Meistens bin ich am Donnerstag in die Stadtbücherei gegangen, um mir in der Kinderabteilung ein paar Bücher fürs Wochenende auszusuchen. Ich habe viel gelesen, genoss es aber auch immer wieder, wenn mir meine Großmutter vorlas. Und die hat es immer sehr gern gemacht!

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Sonntagnachmittag machte ich mit den Großeltern oft Ausflüge ins Grüne. Wir breiteten Decken und Campingtisch mit Kaffee und Kuchen am Waldrand aus und verbrachten dort die sonnigen Sommertage. Immer im Schlepptau hatte ich meinen Teddybär. Dann war es an der Zeit, dass mir meine Oma vorlas. Darauf freute ich mich schon die ganze Woche. Ich durfte mir immer ein Buch aus meinem Bücherstapel aussuchen und ins Grüne mitnehmen. Was waren das für schöne Nachmittage. Opa las den Sportteil der BILD-Zeitung, und Oma widmete sich meinen Lieblingsgeschichten.

Schon damals liebte ich Indianer und las viel über sie.  Wo immer ich Geschichten und Informationen auch her kriegen konnte. Ich baute mit Streichhölzern ihre Tipis nach und verkleidete mich zu Fasching gerne als Indianerin. Meine Oma erzählte mir schon damals, dass sie in ihrer Jugendzeit Karl May gelesen habe. Und später sah ich mir die Winnetou-Filme im Fernsehen an. Vor zwei Jahren erfüllte ich mir mit dem Besuch des „Schatz im Silbersee“ bei den Bad Segeberger Karl-May-Spielen einen Kindheitstraum.

Viel kindgerechte Indianer-Literatur gibt es heute nicht gerade. Umso interessanter sind Rosi Strassers Kinderbücher um die kleine Tekalomba, ihre Freundin Kleine Gazelle, den Esel Julchen und ihre Oma Rauchende Pfeife, die genau so gerne Geschichten erzählt, wie es meine Großmutter getan hat. Spannend wird hier von den Kindern des hinterlistigen Nachbarstamms erzählt, denen man am besten mit einem fairen Wettbewerb beikommt. Denn was zählt sind erbeutete Zöpfe, die, wenn schon, dann freiwillig abgeschnitten werden sollen. Mit viel Boomchakalaka, aber das versteht sich von selbst.

Das Buch ist zum Vorlesen und Selbstlesen für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Rosi Strasser: Tekalomba und der pinke Skalp, 74 Seiten, 5,99 Euro; die Kindle Edition 2,99 Euro.

Am besten gleich fürs Wochenende bestellen und mit der kleinen Tekalomba Abenteuer erleben!

 

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Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt

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Er war der Held meiner Kindheit, der Schwarm meiner Jugend: Roger Moore.

Für mich der beste James Bond. Und der Ewige. Aber nicht nur. Denn er begleitete meine ersten Fernseherfahrungen in den 1970ern mit „Die Zwei“. An seiner Seite damals Tony Curtis. Dieser trockene Humor. Was habe ich gelacht. Und natürlich habe ich mir seine James Bond-Filme im Kino angesehen. Immer gleich in der ersten Woche! Ganz klar.

Einmal habe ich ihm geschrieben, Ende der 1970er, nach England. Etwas schüchtern habe ich ihn um ein Autogramm gebeten. Und einen frankierten Rückumschlag beigelegt. Er hat mir geantwortet. In der Tat. Mit einem Autogramm. Das hüte ich heute noch wie einen Schatz (siehe oben!).

Gestern, am 23. Mai 2017, starb mein früheres Idol in der Schweiz. Im gesegneten Alter von 89 Jahren.

RIP Roger Moore!

In 7 Filmen war Roger Moore als James Bond dabei:

„Leben und Sterben lassen“ (1973)
„Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974)
„Der Spion, der mich liebte“ (1977)
„Moonraker – Streng geheim“ (1979)
„007 – In tödlicher Mission“ (1981)
„Octopussy“ (1983)
„Im Angesicht des Todes“ (1985)

Ich habe sie alle gesehen!

Buchtipps! Seine Autobiographien. Hier!

 

 

 

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An sich selbst glauben: 7 Impulse gegen Lebenskrisen

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Es ist gar nicht so einfach: Das mit dem „An sich selbst glauben“ nämlich! Genau darum ging es im letzen Teil der Gesprächsreihe im Würzburger Mainfranken Theater mit dem Diplom-Psychologen und Coach Christoph Schalk. Und zudem auch noch um innere Stärke und um die eigenen Grenzen. Ganz schön viel für einen Abend!

Ja, der Glauben an sich selbst! Den hat man oder man hat ihn nicht. Man kann ihn auch nur zeitweise haben. Letzteres trifft wohl auf uns alle am ehesten zu.  Im Laufe des Lebens kann dieser durch Schicksalsschläge, Konflikte oder auch Verluste herausgefordert werden. Doch was zeichnet Menschen aus, die solchen Situationen mit hoher Resilienz, also Widerstand, begegnen? Also genau die, die sich nicht unterkriegen lassen! Nie oder scheinbar nie! Und wo liegen die Grenzen des Glaubens an sich selbst?

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Sinnkrisen fördern unser inneres Immunsystem heraus. Sagt man. Dabei geht es vor allem um den Spagat zwischen dem, was man muss und dem, was man darf. Und niemand ist wirklich immun gegen Lebenskrisen. Christoph Schalk begleitet Menschen in Veränderungsprozessen und beim Erreichen ihrer Ziele.

Er gibt seinen Zuhörern auch jene 7 Impulse, mit denen sich Krisen angehen oder bewältigen lassen. Ansatzweise zumindest.

1.Impuls – Veränderung

Man muss sich bewusst sein, dass die Bewältigung einer Lebenskrise nicht heißt, alles ist wieder so wie vorher. Eine Krise und ihre Bewältigung bedeuten auch gleichzeitig immer Veränderung und ein Hinterlassen von Spuren in unserer Seele. Zugleich ist das die Chance für ein persönliches Wachstum, aber eben nur eine Chance – ohne Garantie.

2. Impuls – Resilienz

Bei Resilienz geht es um die normale Fähigkeit eines jeden Menschen, Widerstand auszuüben. Und es geht um persönliche Einstellungen, die man steuern kann. Denn Menschen haben grundsätzlich die Fähigkeit, gut mit Krisen umgehen zu können. Es ist nur bei jedem einzelnen unterschiedlich ausgeprägt.

3. Impuls – Lernziel

Hier geht es um das Lernziel, das aus einer Lebenskrise hervorgeht. Es muss gelernt werden, Unsicheres und Unvermeidbares letztendlich zu akzeptieren. Die Weisheitstherapie gilt als ein Bestandteil, über Krisen leichter hinwegzukommen.

4. Impuls – Eigene Ressourcen

Hier geht es um das Erkennen eigener Einflussmöglichkeiten und dabei auch um die eigenen Kompetenzen und Ressourcen. Die richtigen Schritte müssen gesucht und gefunden werden, um wieder eigene Entscheidungen im Leben zu treffen.

5. Impuls – Abwärtsspirale

Hier geht es um die sogenannten „hausgemachten“ Krisen. Damit zerstören wir unser eigenes psychisches Immunsystem durch Selbstvorwürfe. Die Abwärtsspirale setzt sich durch negative Gedanken in Gang. Und Fremdvorwürfe, die sich an andere richten, verbrauchen zu viel von unserer seelischen Energie.

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6. Impuls – Beziehungen

Ein gesunder Glaube an sich selbst ist immer eingebettet in etwas, das größer ist als man selbst. Dabei kann es sich um das soziale Netzwerk aus Familie und Freunden handeln oder um die eigene persönliche Beziehung zu Gott. Die Gottesbeziehung muss in guten Zeiten entstanden sein, dann ist sie auch positiv. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es nur Vorwürfe wie „Gott, warum lässt Du das zu?“, was zu innerlicher Negativität führt.

7. Impuls – Innere Kraft

Die innere Haltung spielt eine entscheidende Rolle. Herausforderungen lassen sich dadurch durch innere Kräfte und Ressourcen meistern.

Nächsten Montag geht es weiter mit der Umsetzung von praktischen Tipps. Hier auf sl4lifestyle! Zur besten Sendezeit! Und immer in der ersten Reihe!

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Check in: Parkhotel Bad Schandau, Sächsische Schweiz

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Es ist ein Haus mit viel Geschichte. Als wir am Parkhotel in Bad Schandau ankommen, blicke ich auf die Elbe. Und auf den Wintergarten, in dem wir die nächsten Tage frühstücken. Wir sind an einem historischen Ort, denn das Hotel geht bis auf das Jahr 1871 zurück. 1874 nächtigte sogar Albert, König von Sachsen, hier.

Wir sind also in guter Gesellschaft. Wir haben ein geräumiges Doppelzimmer mit Balkon und Weitblick auf die Elbe und die Hügellandschaft der Sächsischen Schweiz. Gegenüber vom Hotel liegt der Ostrauer Aufzug, mit dem man zum Luchs-Gehege und zu den Wanderwegen oberhalb des Ortes gelangt.

Wir logieren in der im Jahr 2002 eröffneten Residenz Elbblick, ein 4-Sterne-Hotel, das zum Komplex gehört. Es gibt 41 Zimmer, die große Mehrheit davon hat WLAN-Zugang. Doch gerade hier trifft man durchaus auch auf Hotelgäste, die außer einer schönen Landschaft, einem angenehmes Hotel und gutem Essen nur eines wollen: Sich endlich mal ent-digitalisieren. Warum auch nicht? Das auf „Sich besinnen“ liegt im Trend und gehört zu einer neuen alten Lebensphilosophie.

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Der Wellnessbereich ist modern und hat Dampfbad, Sauna und einen großzügigen Ruheraum. Unterschiedliche Massagen und Kosmetikbehandlungen werden angeboten. Der idyllische Außenpool fast direkt an der Elbe ist in den Sommermonaten geöffnet. Gern wäre ich geschwommen, aber es war noch zu kalt. Außerdem gibt es einen großen Hotelparkplatz, ein Plus für alle, die mit dem Auto anreisen.

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Im großzügigen hellen Wintergarten gibt es das Frühstücksbüfett und später am Tag ein italienisches Restaurant mit Blick auf die Gartenanlage und die Elbe.

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Was mir besonders gut gefiel ist die zentrale Lage. In wenigen Minuten ist man zu Fuß mitten in Bad Schandau oder am Aufzug, um wandern zu gehen. Mit dem Auto sind es zum Pfaffenstein und nach Königstein rund 15 Kilometer.

Dresden ist mit einer Autostunde auch nicht weit entfernt. Optimal lässt sich hier Kultur mit Natur verbinden. Ich komme gerne wieder.

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Pura Hotels GmbH unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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